Wir verabschieden uns früh von Jesus und Maria und fahren nun weiter auf der 106 zu den Lagunen Chinan Cocha und Orkoncocha. Das Wetter ist super und nachdem wir Zora an den Rangern vorbeigemogelt haben können wir die schöne Anfahrt zu den Lagunen genießen. Immer wieder stoppen wir, um uns umzusehen. Die Landschaft ist einfach atemberaubend schön. Dir fahren zu den ausgewiesenen Campingplatz, der aber von vielen Tagesgästen genutzt wird. Auch die Ranger haben hier Ihren festen Sitz und so gehen wir lieber wieder zurück zu einem schönen ebenen Platz direkt am Quebrada de Llanganuco einen Fluss, der die Abläufe der Gletscher sammelt und die Lagunen verbindet, bevor er sich ins Tal windet. Hier können wir Zora laufen lassen, denn nicht einmal die hier am Fluss grasenden Kühe und Bullen stört das. Wir starten sofort eine Wanderung am Fluss entlang um das sehr sonnige Wetter zu nutzen und diese Stille hier in der Natur zu genießen. Al sich Susanne etwas ruhe gönnt, starten Zora und ich hoch zu einem Wasserfall. Das sind nur ca. 500m über große Felsbrocken, aber sofort merkt man die Höhenluft. Für Zora mal wieder kein Problem sie springt völlig unbeeindruckt von Felsblock zu Felsblock. Sie ist schon lange vor mir oben und wartet ungeduldig, ob wir noch weiter hoch klettern. Ein kleines Stück geht noch, doch dann stehen wir vor einer senkrechten Felswand. Das ist mir nicht geheuer und so drehen wir lieber wieder um. Das Geröll das hier rumliegt, kann ja nur von oben kommen. Auch der Abstieg hat es in sich und so benötige ich länger als erwartet. Es ist mit 4°C nun auch ganz schön kalt geworden. Bei der Kälte bereiten wir zum Abendessen einen Eintopf zu. Das geht im Schnellkochtopf recht schnell und mit ausreichend Wienerle drin kommt auch Zora nicht zu kurz. Um den Dampf draußen zu lassen stelle ich unsre Induktionskochfeld unter das MANle hinter ein Rad um es vor dem eisigen Wind zu schützen. Nach 20 Minuten ist alles fertig und wir haben ein deftiges Abendessen. Auch hier werden die Schneebedeckten Gipfel der Berge in ein tolles Abendrot getaucht. Doch dieser Anblick ist nichts, gegen die Sterne die anschließend die Regie übernehmen. Ich habe noch nie so viele Sterne am Himmel gesehen.










