Es soll heute ein sonniger Tag werden und so beschließen wir zum Cañyon del Pata zu fahren. Ich mache die Beta fertig und wir packen noch ein Vesper ein. Es sind nur 30 Kilometer zum Eingang des Canyons und die N3 ist hier nicht recht gut ausgebaut. So erreichen wir schnell die Schlucht und die ersten Tunnel, für die dieser Canyon berühmt ist. Mit der Beta können wir überall zwischen den Tunneln stehen bleiben und alles genau anschauen. Es ist eine große Herausforderung mit der Beta vom gleisenden Sonnenschein in die stockdunklen Tunnel zu fahren. Das Friedhofslicht der Beta macht das nicht besser. Aber wir kommen dennoch gut durch und am Ende der Schlucht drehen wir um. Immer wieder halten wir an, um diese atemraubende Schlucht anzuschauen. Wir sind froh nicht mit dem MANle gefahren zu sein. Die Tunnel hätten wir wohl alle gemeistert, aber an einer Felsennase wären wir definitiv nicht vorbeigekommen. Denn genau an der Stelle ist auf der gegenüber liegenden Seite die Straße weggebrochen und um dem Felsen auszuweichen ist es für uns dann doch zu schmal. Haben wir auf der ganzen hinfahrt durch den Canyon nicht ein Fahrzeug gesehen so kommen uns auf der Rückfahrt tatsächlich zwei LKW´s entgegen. Diese sind zwar länger als wir, aber eben nicht so hoch. Unbeschadet erreichen wir wieder die asphaltierte Straße und kommen nun auch schnell zum MANle zurück. Unterwegs tanken wir noch die Beta auf, damit wir wieder voll einsatzfähig sind. Zora freut sich und als Jaime uns sieht bringt er seine Hunde rein und wir können mit Zora draußen spielen. Ich schiebe das Hähnchen zum Aufwärmen in den Ofen und Susanne bereitet einen Salat zu. Zora platziert sich unter dem Tisch, um ja nichts zu verpassen. Das Hähnchen kommt wie frisch gegrillt aus dem Backofen und ist schön knusprig. Es ist auch sehr groß und so schaffen wir das nicht auf einmal. So bleibt noch viel weißes Fleisch für Zora übrig. Da wir morgen weiterfahren wollen packe ich alle unsere Sachen zusammen. Bevor die Beta auf die Hebebühne kommt, sprühe ich die Kette noch mit Kettenfett ein. So hat es Zeit gut zu haften. Auch unsere Wassertank fülle ich nach, damit wir für die Tage in den Bergen gut gerüstet sind. Damit über Nacht nicht der Tau wieder feucht macht, räume ich auch Tische, Stühle und unseren Teppich ein. Susanne hat noch gewaschen und so kommt die Wäsche als letztes von der Leine und wird auch aufgeräumt.
