Auch heute erwacht der Tag mit stahlblauem Himmel und das soll bis in den späten Nachmittag auch so bleiben. Daher beschließen wir heute über den toll angelegten Weg nach Saccsamarca zu wandern. Zora ist dafür natürlich sofort zu haben und kann s kaum erwarten loszurennen. Es sind bis zum Dorf ca. 2,5 Kilometer, aber es geht eben ziemlich steil nach unten. um über eine kleine Brücke den Fluss zu überqueren. Das geht in diesen Höhe von knapp 4000m doch schon ganz schön an die Substanz. Letztlich geht es besser als gedacht, denn die traumhafte Landschaft lässt uns die Anstrengung vergessen. Wir laufen durch das Dorf bis zum Ende und schauen uns die viele Häuser, die nur aus aufgeschichteten Steinen bestehen an. Die Dächer sind aus Holz und gedeckt mit den Gras das hier überall wächst. Dieses ist extrem robust, sodass auch Stricke auf diesem Gras geflochten werden. Wir finden einen Weg zwischen den Felsen hindurch der uns zu der Zufahrtsstraße zurückführt. Doch wir laufen zurück Richtung Dorf und nehmen wieder den gut angelegten Weg hoch zum MANle zurück. Auf dem Rückweg finden wir einen kleinen Abzweig, der uns ermöglicht runter zum Fluss Rio Disparate zu gehen. Da ist Zora nicht mehr zu halten und Sie ist schon lange klatschnass bevor wir den Fluss erreichen. Auch der Flusslauf wirkt ursprünglich und wild. Doch es ist uns nicht möglich ihm zu folgen, da er von beiden Seiten von Felswänden eingerahmt ist. So gehen wir den weg zurück den wir gekommen sind und machen uns auf den Aufstieg hinauf zum Plaza Central Chaccllatacana. Das sind doch mehr als 100 Höhenmeter und die merken wir schon. Das Atmen geht eben doch nicht ganz so einfach. Als wir zurückkommen, steht die Sonne hoch am Himmel und es ist mir 18°C recht warm. Daher beschließen wir mit der Beta runter zur Stadt zu fahren um frisches Obst, Gemüse und Fleisch zu kaufen. Der Weg ist von sehr tiefen Fahrspuren gezeichnet, was das Fahren an manchen Stellen etwas trickreich werden lässt. Auch in der Stadt ist es trotz Moped sehr eng und erst nach der zweiten Runde finden wir einen Platz zum Parken. Ich muss zwar ein kurzes Stück gegen die Einbahnstraße fahren, doch das interessiert hier niemand. Wir laufen zur zentralen Markthalle und dort alles einzukaufen, was wir benötigen. Dank Topcase, Rucksack und Seitentasche können wir alles gut verstauen und machen uns auf den Rückweg. Locker zieht uns die Beta dank kurzer Übersetzung die steile Piste hoch und auch in den Serpentinen bei niedriger Geschwindigkeit zieht sie locker durch. Als wir zurückkommen, ist unser MANle non Alpakas umstellt, die sich aber sofort aus dem Staub machen, als wir angefahren kommen. Doch ganz so scheu sind sie nicht und bleiben am Rand es Platzes stehen. Auch mit Hunden haben Sie keine Probleme denn auch als Zora rausgeht, scheuen sie nicht. Es ist spät geworden und da wir frischen Broccoli gekauft haben breiten wir dies nun zu und ergänzen das mit Rindfleisch und Bratensoße. So geht auch dieser Ereignisreiche Tag zu Ende.
