03.05.2026 Übernachtung beim Camping Chalars Tag 2 fällige Arbeiten

Wir wollen heute noch hier stehen bleiben, um zu Waschen und ein paar Kleinigkeiten zu reparieren. Vor allen ein Schießblech für unseren Geschirrschrank steht ganz oben auf der Liste. Da ich bei einem Schosser ein Winkelprofil gekauft habe möchte ich daraus Protektoren für unsere Reifenventile herstellen. Auch das Geberrad unseres rechten Hinterreifens möchte ich reinigen und hierzu muss ich das Rad demontieren. Mal schauen, wie weit ich heute komme. Doch als ich meinen Schraubstock aus der Halterung ziehe, sehe ich, dass sich nun auch die zweite M10er Schraube aus ihrem Gewinde gerissen hat. So bohre ich das auf und schneide ein M12er Gewinde rein. Ich werde wohl noch eine dritte Schraube da anbringen, aber das ist eventuell erst morgen dran. Nun mache ich mich daran unser Geberrad des ABS und der Raddrehzahl unsere rechten Hinterrades zu reinigen. Da der Boden recht weich ist leihe ich mir ein sehr starkes Brett aus, um den Wagenheber sicher aufstellen zu können. Schnell ist das Rad runter und die Abdeckbleche abgeschraubt. Wieder ist der gesamte Bereich um den Sensor dick mit Staub und Schlamm verkrustet. Das ganze Geberrad ist komplett zugesetzt. Mit einer alten Zahnbürste und Bremsenreiniger putze ich alles gründlich. Da ich hierzu die Handbremse lösen muss, verkeile ich das MANle mit Balken, um es am Rollen zu hindern. Mit Druckluft blase ich auch die letzten Reste weg und anschließend demontiere ich den Sensor .um zu prüfen, ob dieser Beschädigt ist. Alles ist in Ordnung und so kann ich alles wieder zusammenbauen und das Rad wieder montieren. Ich ziehe die Handbremse wieder an und räume alle Balken auf. Nun starte ich die Baustelle Ventilprotektoren. Wir haben an dem Felswänden nun schon drei Ventile abgerissen und jetzt nur noch drei Ersatzgewindeeinsätze. Ich habe bei einem Schlosser ein 50cm langes Winkeleines mit 50x50m Kantenlänge gekauft. Dieses hat 6mm Materialstärke, was eine gute Basis ist. Ich Schneide vier passende Stücke und versehe sie mit den passenden Aussparungen für das Ventil und die Schrauben der Felgen. Da eine Seite des Winkels zu weit hervorsteht, kürze ich ihn um 1,5 cm. So bekomme ich eine sehr stabile Konstruktion. Nachdem alles passt, befreie ich alles von anhaftendem Flugrost, bevor ich alles schwarz lackiere. Drei Schichten Lack trage ich auf, um das bestmöglich zu schützen. Danach montiere ich die vier Protektoren und hoffe, das abgerissene Ventile nun der Vergangenheit angehören. Als nächstes widme ich mich unserem Geschirrschrank. Nun schon mehrfach hat sich dieser bei harter Geländefahrt geöffnet. Da der Pinlock nur in eine Vertiefung ins Holz schließt, möchte ich da nun ein zusätzliches Edelstahlblech anbringen. Ich habe noch kleine Reststücke, von denen ich eines passend machen kann. Ist nicht ganz gerade, erfüllt aber seinen Zweck. Allerdings ist das so passgenau, dass ich das Holz etwas abfeilen muss, damit das Blech nicht aufträgt. Nachdem alles passt, schraube ich das Blech mit Senkkopfschrauben fest. Das sollte jetzt deutlich besser halten. Susanne hat vier Maschinen Wäsche durchgelassen und ordentlich Energie verbraucht. Da wir bedeckten Himmel haben sind die Batterien auf 300Ah runter gegangen. Daher schließe ich über Nacht den Landstrom an, um die Batterien voll aufzuladen. Hier haben wir 220V und so kann ich den Laderegler auf der mittleren Stufe mit 50A laden lassen. Nun geht es an die Zubereitung des Abendessens und da stehen heute Pfannenkuchen auf dem Programm. Mit der restlichen Bolognesesoße echt voll lecker.

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