30.04.2026 Bosque de Pietras Anfahrt und erste Wanderung

Als wir aufstehen, ist der Parkplatz bereits leer und es herrscht reger Verkehr auf der 3N. Auch wir wollen zeitig los, um nun wieder in die Berge zu kommen. Auch ohne vorheizen läuft das MANle problemlos an und so können wir gleich starten. Doch weit kommen wir nicht, denn ein Erdrusch hat die Straße blockiert. Die Aufräumarbeiten sind zwar schon am Laufen aber wir müssen noch über eine halbe Stunde warten bis s weiter geht. Da sehr viele LKW´s auf der teilweise sehr schlechten Straße unterwegs sind dauert es sehr lange bis sich der Stau aufgelöst hat. Unser MANle hat heute sehr gut ausgeschlafen und zieht an den Steigungen mühelos an den langsameren Lastern vorbei. Es reicht sogar manchmal gleich zwei von ihnen zu überholen. Als wir am höchsten Punkt ankommen und es nun stetig bergab geht, lichtet sich der Verkehr deutlich und als wir auf die 20C abbiegen. Sind wir bis auf einen Linienbus alleine. So können wir nun unsere gewohntes Tempo fahren und ruhig dahinrollen. Wir erreichen den kleinen Ort Pari, von dem aus die schmale Piste zu den tollen Bergformationen abzweigt. Das Durchgangstor ist auch für unser MANle groß genug, nur mit dem Ticketkauf klappt es nicht auf Anhieb. Wir sollen zum Touristenbüro nach Huaylla fahren, um dort eine Genehmigung zum Übernachten zu holen. Es sind drei Kilometer dort hin und so machen wir uns auf den Weg. Doch dort schütteln sie nur den Kopf und verweisen uns wieder zurück. Wir buchen nun eine drei Tageskarte und fertig ist der Lack. Kein Mensch interessiert sich hier für uns. Wir fahren rein und stellen unser MANle bei der Felsformation EL SAPO ab. Es laufen gleich Pferde mit Fohlen an uns vorbei und auch Zeigen die hier ihr Zuhause haben kommen zu uns. Die sind richtig verschmust und Zora hat einen soliden Respekt vor ihnen. Da das Wetter stabil bleibt machen wir uns auf unsere erste Wanderung. Am Ende sind es doch fast fünf Kilometer geworden. Hier auf 4200m höhe merken wir das sofort und wir müssen etwas langsamer gehen und klettern. Zora merkt davon überhaupt nichts und tobt wie wild über die Felsen. Da ist unsere Gämse wieder voll in Ihrem Element. Wir laufen und klettern gut drei Kilometer und auf dem Rückweg beginnt es leicht zu regnen. Wir verzeihen uns schnell ins warme MANle und auch Zora will rein. Sie schläft gleich ein. Anscheinend geht die Höhe doch nicht spurlos an Ihr vorbei. Auch wir sind müde und so dauert es nicht lange bis zu Bett gehen. Nur das sanfte Trommeln der Regentropfen auf dem Dach ist zu hören. Hier draußen bellt nicht mal ein Hund.

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