08.04.2026 Anfahrt auf Huaraz und Übernachtung EL Lindero

Die Nacht verläuft ruhig und so starten wir erfrischt in den Tag. Ich schalte die Motorvorerwärmung an und auch den Batterielader starte ich. Nachdem ich mit Zora gespielt habe und auch den kleinen Weg mit Ihr noch einmal gelaufen bin, richten wir das MANle für die Weiterfahrt. Wir wollen heute über den 4200m hohen Callán-Pass nach Huaraz fahren. Willig nimmt das MANle seine Arbeit auf und schnell gewinnen wir an Höhe. Dank Adjektiv im Diesel läuft den MAN auch über 4000m Höhe sehr gut und verliert kaum an Kraft. Oben auf der Passhöhe haben wir dann zu ersten Mal den Blick auf die Cordillera Blanca. Diese 180 Kilometer lange Gebirgskette ist die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents. 50 Berge mit über 5700m Höche reichen sich hier aneinander. Auch der Nevado Huascarán, der höchste Berg Perus mit 6768m ist hier zu sehen. Wir halten an und da es sehr sonnig ist haben wir eine tolle Sicht auf die gigantischen Berge. Von nun an geht es steil bergab und wir fahren meist im 6ten Gang und die Motorbremse ich im Dauereinsatz. Nun an den engen Serpentinen muss ich aktiv bremsen. So erreichen wir Huaraz und sofort ist der Verkehr richtig peruanisch. Doch wir lassen uns nicht anstecken und das MANle bahnt sich stoisch seinen Weg. Wir müssen wieder auf die 3N abbiegen und weiter durch die Stadt. Auch hier sind die Verkehrsregeln ziemlich außer Klaft gesetzt. Eine rote Ampel wir nicht beachtet und es wird gedrängelt, wo es nur geht. Wir erreichen die Stadtgrenze unbeschadet und folgen unserem Navi, dass uns den Weg zum Campingplatz EL Lindero weist. Die Einfahrt ist schlammüberflutet, aber das ist ja nicht neues hier. Helga und Rainer stehen auch hier und wir werden freundlich begrüßt. Auch Claudia und Thomas stehen wir. Wir standen gemeinsam auf der Finca Sommerwind. Wir können uns nicht sehr häuslich niederlassen, da die Beiden morgen weiterfahren wollen. Wir erkunden mit Zora gleich den Rio Santa. Hier wird viel Kies gebaggert und entsprechend aufgewühlt ist die Umgebung. Aber die vielen mit Wasser aufgefüllten Becken sind für Zora ein Paradies. Hier kann sie ungestört rumstöbern. Wir geben ihr die Zeit, da sie die letzten Tage viel im MANle verbringen musste. Es dämmert bereits, als wir zurückkehren. Wir bereiten das Abendessen zu und da es doch recht frisch wird gehen wir nach dem Essen rein ins MANle. Nur Zora bleibt draußen und genießt die kühle Luft.

Navi­gation