Heute wollen wir einkaufen gehen, vor allem Trinkwasser benötigen wir. Aber auch frischen Obst und Gemüse wollen wir auf dem Markt kaufen. Doch wir entscheiden uns nur nach San Jerónimo zu fahren, das sind nur 5 Kilometer und wir müssen nicht Durch die große Stadt Huancayo fahren. Der Tag startet sehr freundlich und ich lasse die Hebebühne herunter und hole die Fahrräder und die Beta runter. Das sich doch einiger Staub auf der Bühne gesammelt hat, nehme ich den Wasserschlauch und spüle alles gründlich sauber. Auch die Fahrräder und die Beta reinige ich. Wir fahren zum zentralen Platz, wo es einige Obst-u. Gemüsestände gibt. Nach dem wir einmal den Markt umrundet haben, kaufen wir da, wo es am frischesten aussieht. Es gibt hier auch einen Supermarkt am Platz, wo wir 4x7l Trinkwasser, Mineralwasser und Bier kaufen können. Als wir zurück sind, gibt es ein ausgiebiges Vesper mit den frischen Zutaten. Danach starte ich die große Baustelle Fahrerhausreinigung. Alles kommt raus und anschließend wird erst mal mit Pinsel und Staubsauber alles entstaubt. Anschließend alles feucht abgerieben und zum Schluss mit ArmorAll eingerieben, um das Plastik vor der UV-Strahlung zu schützen. Gute 3 Stunden dauert es, bis alles erledigt ist. Die Scheiben kann ich nicht machen, das das MANle in der prallen Sonne steht. So vergeht der Nachmittag schnell und da wir morgen weiterfahren möchten räume ich das komplette MANle wieder ein. Da ich vorsorglich noch den Ölstand des Radgetriebes kontrollieren möchte, um sicher zu sein, dass unser Öl am Hinterreifen nicht von dort stammt, fahre ich das MANle etwas vor, bis die Schrauben in der richtigen Position sind. Nun ich muss 300ml auffüllen, bis das Öl herausläuft. Das kann alle möglichen Gründe haben, daher denke ich nicht viel darüber nach. Aber ich habe jetzt eine exakte Marke und kann so nun in Zukunft genau schauen, ob der Ölstand sich verändert. Es ist wieder Zeit fürs Abendessen und Susanne will nun eine Gemüsesuppe zubereiten. Ich brate Speck dazu an und mit einen Ei in der heißen Suppe ist das ein köstliches Abendessen. Da wir gut gevespert haben reicht das vollkommen. Es wird nun mit 6°C recht frisch draußen und so gehen wir rein und machen es uns im MANle gemütlich. Nur Zora bleibt draußen. Sie liegt lieber unter dem MANle. Erst als die Kekstüte raschelt, will auch sie rein, um Ihren Anteil zu holen.
