Extrem starker Wind schüttelt das MANle durch und wir starten müde und erschlagen in den Tag. Wir haben nur wenig Schlaf gefunden. Mit -5°C ist es auch recht kühl, bevor sich die Sonne über den Bergen zeigt. Nur Zora lässt das alles unberührt, sie schläft selig auf dem Bett und rührt sich nicht. Wir machen das MANle reisefertig und werfen Zora aus dem Bett und Susanne nimmt Zora mit auf eine kleine Morgenrunde. Derweil prüfe ich das MANle durch und starte den Motor. Ohne Vorerwärmung braucht er zwei Umdrehungen mehr, bevor er seine Arbeit aufnimmt. Als Susanne zurückkommt, fahren wir los. Wir wollen heute weiter die Ruta 40 nach Belen fahren, um dort unsere Wasservorräte und Lebensmittel auffüllen. Es gibt nahe der Stadt einen Campingplatz, wo wir gut draufpassen. Die Fahrt verläuft auf der asphaltierten Ruta 43 und Ruta 40 sehr angenehm und das MANle muss sich nicht strecken, den es geht fast nur bergab. Als wir am Campingplatz ankommen, ist niemand da, aber das Tor steht offen und als wir reinfahren und einen Platz suchen, stellen wir fest, dass wir ganz alleine hier sind. Wenig später kommt dann Raul, der Besitzer und weist uns etwas ein. Susanne beginnt zu waschen und ich fülle unsere Brauchwassertanks auf. Anschließend hole ich das Motorrad runter und wir fahren in die Stadt. Doch bis 17:30 Uhr haben hier alle Läden geschlossen. Hier gibt es wieder Siesta. Doch der Gemüsehändler hat auf und so können wir das schon mal erledigen. Er hat auch die 6 Liter Wasserflaschen und so nehmen wir auch gleich zwei mit. Es weht ein sehr starker Wind und wirbelt viel Staub auf. Est ist fast nicht möglich it der Beta zu fahren. Doch wir kommen gut zurück und können unsere kleinen Reinigungsarbeiten fortsetzen. Noch immer haben wir Probleme mit der undichten Gasarmatur am Gastank. Daher baue ich alles aus und nun bekommt das undichte Rohr eine Manschette aus Glasfaserflies mit Epoxidharz. Nachdem alles gut ausgehärtet ist, baue ich alles wieder ein und prüfe die Dichtigkeit mit Sprühöl. Nicht eine kleine Blase zeigt sich und so gehe ich davon aus, dass nun alles dicht ist. Wir werden sehen, ob ich so das Problem nun dauerhaft gelöst habe. Denn dieses speziellen Armaturen sind hier nirgends zu bekommen. Bei dem Wind und Staub können wir die Wäsche nicht draußen aufhängen und so bleibt nur sie im MANle zu trocknen. Erst als es u dämmern beginnt lassen die starken Böen nach und wir können draußen kochen du auch zu Abend essen. Tatsächlich schläft der Wind immer mehr ein, bis es nur noch ein angenehmer kühlender Luftzug ist. Es hat mit 23°C hier sehr angenehme Nachttemperaturen und wir genießen es, mal wieder draußen zu sitzen. Zora ist nach dem Abendessen auf Tour gegangen und kommt erst spät zurück. Als wir zu Bett gehen sind es immer noch 23°Cdraußen und so lassen wir die Fenster offen, um so viel Kühle wir möglich zu bekommen.






