Ich erlebe hier einen spektakulären Sonnenaufgang, leider verschlafen Susanne und Zora diesen. Doch auch die beiden sind heute früher wach und wir nutzen die frühen Morgenstunden, um zu den Ruinen dieser einst sehr großen Stadt zu wandern. Das sind nur 3 Kilometer und wir alle genießen diese Wanderung durch die morgendliche Stille. Als wir mein MANle zurück sind, packen wir zusammen und fahren los. Auch heute wollen wir über 400 Kilometer fahren und haben einige Städte zu durchfahren die uns viel Zeit kosten werden. Wir können aber über weite Strecken mit gut 80km/h fahren und so kommen wir gut voran. Auch durch Nazca kommen wir sehr gut durch und so sind wir gut in der Zeit, bis uns ein Reifenplatzer völlig aus der Spur bringt. Aus dem Nichts heraus lässt es einen gewaltigen Knall und das MANle bricht regelrecht hinten links ein. Dank Beadlock bleibt der Mantel aber auf der Felge und ich kann das MANle sicher zum Stehen bringen. Leider an der ungünstigsten Stelle die man sich nur wünschen kann Mitten in einer Kurve und Rechts und Links hohe Felsen. So bleiben wir mitten auf der Fahrspur stehen und montieren unser Reserverad. Dank viel Übung und optimierter Ausrüstung schaffen wir es in 50 Minuten das Rad zu wechseln, alles aufzuräumen und weiter zu fahren. Allerdings erreichen wir nun Playa La Caleta del Inka bei Dunkelheit. Gut ist, dass wir den Platz kennen, da wir letzte Woche hier auch standen. So stellen wir das MANle am gleichen Platz ab und essen nur noch eine Kleinigkeit bevor wir zu Bett gehen. Auch Zora musste lange im MANle ausharren und so gönnen wir Ihr die Zeit draußen die sie benötigt. Es war ein anstrengender Tag und wir sind um die Ruhe dieses Platzes sehr froh.










