31.03.2026 Laguna San Nicolás

Pünktlich um 09:00 Uhr öffnet das Tor und wir können die Felsengräber besichtigen. Doch der Tag startete schon um 05:30 Uhr. Denn der Linienbus kommt und das mit einer unglaublichen Lautstärke. Riesige Außenlautsprecher posaunen Parolen mit einer irren Lautstärke über den Platz. Bereits nach 2 Minuten ist der Spuk vorbei und der Bus fährt weiter. Wach sind trotzdem alle. Die Felsengräber sind toll anzuschauen, denn wir haben strahlenden Sonnenschein genau von der richtigen Seite. Doch auch einiges an Tieren und Pflanzen gibt es hier. Doch all zu lange verweilen wir hier nicht, denn wir wollen weiter zur Laguna San Nicolás. Das sind nur etwas mehr als 30 Kilometer, aber wieder müssen wir durch die Stadt. Auch die 3N gibt sich mit üblen Streckenabschnitten die Ehre. Es geht mal wieder um Millimeter an den entgegen kommenden LKW´s vorbei Doch letztlich schaffen wir es auf die Carretera de San Nicolás, eine Schotterpiste, die aber in sehr gutem Zustand ist. Da unser ausgesuchter Stellplatz nicht mehr bewohnt ist, fragen wir im El Aventurero, einem schönen Restaurant mit direktem Zugang zur Lagune nach. Wir sind herzlich willkommen und nachdem Rainer ein paar Äste abgesägt hat ist der Weg zu Parkplatz auch für unsere großen LKW kein Problem. Hier widme ich mich dem Problem mit dem Getriebe. Da auch immer wieder die Meldung Bremsstörung im Display erscheint gibt es für mich nur einen Verdächtigen. Der Radsensor unseres Rades mit der undichten Radnabe. So demontieren Rainer und ich das Rad und demontieren die Bleche, um den Sensor frei zu legen. Dieser ist unter einer dicken Schicht aus verklebtem Staub nicht mehr zu sehen. Auch das Geberrad ist als solches nicht zu erkennen.  Zuerst mit Druckluft und anschließend mit Bremsenreiniger reinige ich das komplette Geberrad, bis kein Deck mehr zu sehen ist. Nun wird die Zukunft zeigen ob Brems- u. Getriebestörungen der Vergangenheit angehören. Es werden hier noch die traditionellen Schilfboote gebaut, mit denen auf der Lagune gefahren wird. Diese sind hier in vielen verschiedenen Varianten zu sehen. Es gibt einen kleinen Schilfsteg raus zu einer vorgelagerten Insel. Alles ich hier dick mit Schilfgras ausgelegt und schwankt etwas unter der Belastung. Da ist was ganz Neues für Zora und sie geht ab wie die Feuerwehr Das Schilfgras aus dem Boden zu reißen ist Ihr neues Hobby. Wie ein Berserker reißt sie daran herum und kann sich nicht mehr bremsen. Da wir hier umsonst stehen können gehen wir zum Abendessen ins Restaurant. Als wir wieder zurückkommen, ist ein kalter böiger Wind aufgekommen und so verziehen wir uns in unsere Fahrzeuge.

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