Schon früh kommt der Ranger angefahren und will seine Eintrittsgebühr. Wir einigen uns darauf es beim Rausfahren mit der Karte zu bezahlen und so fährt es wieder weg. Wir wollen das tolle Licht nutzen und machen uns früh auf den Weg zwischen die Felsformationen. Diese sind aus Bims und daher von der Erosion so ausgewaschen. Der Parkplatz füllt sich schnell mit 4×4 Pickus der Reiseveranstalter, doch nur wenige Besucher laufen weit in den Park rein. Die meisten machen ein paar Selfies und sind nach wenigen Minuten wieder weg. Zora ist hier als Klettergämse wieder so richtig auf Attacke gebürstet und lässt keinen Felsen aus. Sie ist nicht zu bremsen und so lassen wir Sie einfach laufen und Ihrer Wege gehen. Sie weiß ja wo das MANle steht. Auch wir klettern einige dieser Felsen hoch, um einen Überblick über die tolle Landschaft zu haben. Gute zwei Stunden laufen wir durch dieses tollen Formationen und auf dem Rückweg gesellt sich auch Zora wieder zu uns. Ich kontrolliere vor der Abfahrt noch einmal den Conti, da er ja auf der defekten Felge montiert ist. 0,5 Bar hat er nach 24 Stunden verloren, das ist der ganz normale Wert. Ich fülle dennoch nach und anschließend fahren wir los. Nach 110 Kilometer stoppen wir an einer kleinen Piste um dort zu Übernachten. Noch ist es windstill und so nutzen wir die tolle Mittagszeit, um eine ca. fünf Kilometer lange Wanderung an dieser namenlosen Lagune entlang zu machen. Zora findet wieder viele Knochen und ist voll auf damit beschäftigt dieses alle zu verstecken. In den Senken liegt noch Schnee und das ist für Zora immer ein Spaß darin zu buddeln. Der Wind nimmt nun merklich zu und die Vorhersage ist mal wieder dunkelrot bis violett. Dieses Mal passt das auch und das MANle wird ordentlich durchgeschüttelt. Susanne bereitet ein paar Toast zu und nachdem alles winddicht verstaut ist, lassen wir den Abend ausklingen. Die Nacht ist sehr unruhig, denn der Wind nimmt noch deutlich zu.

























