Wir sollen heute noch einmal in die Werkstatt kommen, um alle Papiere fertig zu machen. Bereist m 08:00 Uhr sind wir dort und können gleich reinfahren. Doch gemacht wird nichts mehr und so bezahlen wir unsere Rechnung und nachdem wir unsere O-Ringe und Ventile bekommen haben fahren wir endlich raus aus der Stadt. Auch das geht überraschend gut, auch wenn auf der Stadtautobahn sehr viel Verkehr ist. Schließlich lichtet sich das alles und wir können nun auf der 4-spurigen Autobahn zügig fahren. Wir lassen das MANle mit 80km/h rollen und müssen fast nie überholen. So laufen die Kilometer schnell runter. Susanne hat nach ca. 400Kilometer eine Platz ca. 4 Kilometer weg von der Panamericana mitten in der Wüste ausfindig gemacht, den wir über eine gut zu befahrende Piste erreichen. El Huarango Milenario heißt der Ort und es gab hier vor über 1500 Jahren einen üppigen Urwald mit den Huarango Bäumen. Diese können bis zu 80 Meter tiefe Wurzeln bilden, um so an Wasser zu gelangen. Doch die hier in der alten Stadt lebenden Bewohner haben diese gnadenlos abgeholzt, bis nichts mehr übrig blieb. Ein einziger Zeuge dieses Urwalds seht hier seit über 1500 Jahren noch. Hier draußen ist es absolut still und die ganze Landschaft gehört uns fast alleine. Keine fünf Fahrzeuge passieren uns bis zum Morgengrauen. Wir kochen draußen und mache es uns beim Sonnenuntergang gemütlich. Die Berge werden von der roten Sonne in herrliche Farben getaucht. Wir sind noch ziemlich müde uns so gehen wir früh schlafen. Welch eine Wohltat ist diese Ruhe gegen den Trubel der Großstadt. Auch für Zora ist das ein Segen, denn hier kann sie wieder stundenlang draußen rumstreunen und kein Mensch stört sie dabei. Hier gibt es nicht mal Hunde die bellen.









