28.07.2026 Laguna Blanca.

Früh gehe ich nach einer recht ruhigen Nacht mit Zora runter an den Fluss, um etwas Zeit mit Ihr zu verbringen und ein bisschen Spaß zu haben Es sind zwar nur 120 Kilometer zur Languna Blanca unserem nächsten Zwischenziel, doch wir fahren sehr gemütlich und daher muss Zora wieder einige Stunden in ihrer geliebten Hundebox verbringen. Da tut vorher guter Auslauf und auspowern gut. Die Ruta 43 ist gut ausgebaut und wir kommen sehr gut voran, denn es gibt fast kein Verkehr. Unser erster Halt ist an einer großen Sanddüne, die sich bis in den Himmel erhebt. Wir stoppen kurz, aber den kräftige Wind lässt uns nur kurz draußen verweilen. Zora will gar nicht raus und so beschließen wir weiter zu fahren. Erst die letzten 12 Kilometer sind Piste, die aber sehr breit ist und gut geschoben. Wir finden den kleinen Abzweig runter zur Lagune und stellen das MANle gut ausbalanciert ab. Sofort laufen wir runter zur Lagune und müssen hierbei einen kleinen Süßwasserbach überqueren, der hier mitten im nirgendwo eine kräftige Quelle hat aus der richtig das glasklare Wasser sprudelt. Kein Wunder gibt es hier viele Tiere. Doch als erstes sind die Anden-Flamingos dran, die auch viele Jungtiere dabei haben. Man erkennt dieses an ihrem noch grauen Gefieder. Aber auch Vicuñas, Esel, unterschiedliche Enten sind hier zu Hause. Lange laufen wir an der Lagune entlang und der Wind hat ein Einsehen und flaut ab. Als wir nach gut einer Stunde zurückkehren, ist er komplett eingeschlafen und so können wir uns draußen hinsetzten die Sonne und die tolle Aussicht genießen. Am späten Nachmittag gehen wir noch einmal los, um die tolle Gegend hier zu erkunden. Zora ist hier auch wieder sehr gut drauf, vor allem der kleine Süßwasserbach zieht sie magisch an. Klar kommen wir mit einem nassen, völlig eingesandeten Hund zurück und unsere Außendusche leistet wieder gute Dienste. Wir bereiten unser Abendessen draußen zu und genießen dabei den tollen Sonnenuntergang, der die Lagune in magisches Licht taucht. Leider ist Vollmond, so dass es mit den Sternen beobachten nicht so gut klappt. Es bleibt fast taghell.

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