Heute steht der Einkauf im Tottus Supermarkt in Huánuco an. So bestellen wir ein Tuk-tuk und lassen uns zum Supermarkt bringen. Dieser ist gut ausgerüstet und so können wir unsere Vorräte komplett aufstocken. Auch zurück geht es schwer beladen mit dem Tuk-tuk. Nachdem alle Vorräte verstaut sind, mache ich mich daran einige kleinere Arbeiten auszuführen. Als erstes prüfe ich den Ölstand des hinteren Axiales. Der ist absolut unverändert, was ich erwartet habe, denn wir haben keinerlei Ölspuren auf dem Hinterrad. Als nächstes mache ich mich noch einmal über das Gummilager des Stabilisators her. Die Metallbuchse hat sich wieder aus dem Auge rausgearbeitet. Daher setzte ich sie nun von der anderen Seite ein. Alles wird wieder gut gefettet und mit dem Wagenheber eingepresst. Susanne nutzt die Zeit und geht ins Schwimmbad, um ein paar Runden zu schwimmen und in der Sonne zu liegen. Da wir wieder strahlenden Sonnenschein haben beschließen wir am Nachmittag eine Wanderung zu machen. Der Weg führt uns über das große Sportgelände und dort finden wir den kleinen Durchstieg durch die Mauer, der es uns ermöglicht die Brücke über den Fluss zu erreichen. Nun führt ein Feldweg stetig bergauf und wir können so sehr weit laufen. Doch je höher wir kommen nimmt der Wind deutlich zu. Da wir die Markise draußen haben ist uns nicht wohl in unserer Haut und so drehen wir nach 2 Kilometern um, um wieder zurückzulaufen. Doch unsere Sorge war unbegründet, denn das MANle steht vor dem Wind und die Markise bekommt ihn nicht zu spüren. Noch einmal nutzen wir die heiße Dusche die wie eine Wellnesseinheit wirkt. Wir haben von Supermarkt frischen Baguette mitgebracht und das essen wir nun Käse und Schinken. Es zeichnet sich am Himmel ein toller Regenbogen ab und so wissen wir, dass es bald zu regnen beginnt. Schell fahren wir die Markise ein und auch unseren Teppich räumen wir weg. Auch Tisch und Stühle verstauen wir und kaum sind wir fertig, öffnet der Himmel seine Schleusen. Es regnet fast die ganze Nacht. Wir machen es uns in unserem MANle gemütlich und auch Zora schläft unter dem Tisch und zuckt nur ab und zu mit einer Pfote. Als wir ins Bett gehen bleibt sie liegen. Sie schläft tief und fest.


