28.02.2026 Puerto López Tauchfahrt zur Isla del la Plata

Heute gehen wir tauchen zur Isla del la Plata. Daher gehe ich schon früh mit Zora zum Strand, um Ihr genügend Auslauf zu geben. Als wir zurück sind packen Susanne und ich unsere Ausrüstung zusammen und Zora macht es sich unter dem MANle bequem. Sie riecht den Braten wieder und will nicht ins MANle gehen. Doch dieses Mal sind wir schlauer, denn Sie muss gar nicht reingehen. Wir lassen die Tür vom MANle offen, denn hier auf dem Gelände sind nur die Mitarbeiter des Campground. Zora folgt uns zwar zur Eingangstür, macht aber klein Theater, als wir mit dem Tuk-tuk wegfahren. Wir sind insgesamt 9 Taucher und fast alle sprechen Deutsch. So wird es eine kurzweilige Fahrt, auch wenn wir 42 Kilometer bis zur Insel fahren müssen. Es ist zwar stark bewölkt, aber es regnet nicht. Dennoch ist die Sicht beim ersten Tauchgang mit knapp 10m sehr schlecht. Auch der Tauchgang selbst ist nicht berauschend. Es gibt keine Korallen und wenig Fische. Bedingt durch die ungünstige Gruppeneinteilung wird der Tauchgang bereits nach 38 Minuten beendet, da einigen Tauchern die Luft ausgeht. Für uns ist das etwas enttäuschend. Der zweite Tauchgang mit Namen Aquarium verspricht zumindest von Namen her etwas besser zu werden. Tatsächlich gibt es hier viele Hartkorallen und entsprechend auch Rifffische. Mit vier großen Muränen, zwei tollen Schildkröten, einem Manta und vielen Rifffischen ist das ein sehr schöner Tauchgang. Glücklicherweise hat unser Murren gelohnt und der Tauchgang ist mit 58 Minuten nun etwas länger. Das ist insofern gut, denn der Manta und die Schildkröten sind erst im letzten viertel des Tauchgangs aufgetaucht. Nur unser Tauchguide, Susanne und ich haben das noch gesehen. Zurück im Boot verlieren wir daher nicht also viele Worte darüber. Auf der Rückfahrt sind alle müde und natürlich muss einer unserer Motoren streiken. Doch nach wenigen Minuten läuft alle wieder und wir kommen wohlbehalten wieder in Porto López an. Wir nehmen ein Tuk-tuk und fahren zurück zu unserem MANle. Zora ist relaxt, freut sich aber dennoch wie Bolle uns zu sehen. Sie hat hier die Mitarbeiter ordentlich auf Trapp gehalten. Diese haben beim Reinfahren das Tor nicht geschlossen und Zora hat das ausgenutzt, um auf Erkundungstour zu gehen. So hatten sie einige Arbeit sie wieder einzufangen. Der nächste Arbeiter hat die Tür offenstehen lassen und das Spiel hat sich wiederholt. Da das Essen auf dem Schiff sehr dürftig war, haben wir Hunger und machen uns auf den Weg in die Stadt. Es ist Samstagabend und entsprechend voll ist die Stadt. Die Musik ist so laut, dass man sich nicht einmal auf der Straße unterhalten kann. Für Zora die Hölle. Wir holen uns beim Italiener ein leckeres Eis und als er frägt, ob wir auch essen wollen, müssen wir Ihm erklären, dass wir das in Ruhe tun wollen und uns dabei auch unterhalten wollen. Da genau gegenüber die lauteste Musik läuft, ist das bei Ihm nicht möglich. Das müssen wir dreimal wiederholen, bis er es wegen der lauten Musik verstanden hat. So gehen wir weg von der Strandpromenade und finden ein Restaurant, wo wir ganz weit hinten sitzen können. Zwar müssen wir einige Katzen vertreiben, aber das Essen ist sehr gut. Die Bedienung weniger, den sie vergisst so ziemlich alles, was man Ihr sagt. Ein zweites Bier zu bekommen ist fast unmöglich und geht nur wenn man es selbst holt. Das ist so gar nicht unser Ding und daher gehen wir zurück zum MANle. Wir setzen und draußen hin und ein weiterer Gast aus Israel setzt sich zu uns. Er macht im Moment den Tauchschein und so gibt es nur ein Thema. Zora gräbt sich im Sand ein und ist dann ganz zufrieden. Lange sitzen wir draußen, doch der Tag war anstrengend und nachdem sich unser Gast verabschiedet hat, gehen auch wir rein. Da Zora komplett nass und eingesandet ist muss sie sich von Susanne und eine etwas größere Reinigung gefallen lassen. Dann darf auch Sie zu mir ins Bett.

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