27.02.2026 Puerto López Strandspaziergang und Tauchcenterbesuch

Die Nacht überrascht uns mit Regen und wir haben Glück, das noch rechtzeitig zu bemerken, um die Dachfenster zu schließen. Doch bereits am frühen Morgen kommt die Sonne und trocknet alles schnell wieder. Bevor es zu heiß wird, gehen wir runter an den Strand, um etwas die Beine zu vertreten. Zoar ist da wieder voll in Ihrem Element und ist nicht zu halten. Sie geht wieder hunderte Meter voraus und lässt keine Welle aus. Wir laufen bis ans Ende der Bucht zum Fischereihafen, der dort sein Zuhause hat. Wie so vieles hier, hat auch dieser schon bessere Tage gesehen. Viele Gebäude sind verfallen, bevor sie überhaupt in Betrieb gegangen sind. Doch die vielen Fischerboote sind alle noch aktiv und laden Ihre Fracht direkt in die wartenden LKW´s. Es gibt direkt am Strand vor der Stadt einen Fischmarkt, wo die Einheimischen sich mit frischen Fisch oder Meeresfrüchten versorgen. Auch die Restaurants kaufen hier Ihre Ware für den Tag. Wir besuchen das Tauchcenter, um einen Tauchtag draußen auf der Isla de la Plata zu buchen. Tatsächlich finden wir noch zwei Plätze für Morgen. Da das Wasser sehr kühl ist müssen wir aber unbedingt einen weiteren Anzug über unseren eigenen 3mm Anzug stülpen. Sonst wird das zu kalt. So gehen wir zurück, um unsere Ausrüstung zu holen. Zora lassen wir beim MANle, verschließen aber die Eingangstür nicht, damit sie rein und raus kann, wie es Ihr gefällt. Das große Gelände ist komplett eingezäunt und sie kann es nicht verlassen. Sie ist zwar nicht glücklich, dass Sie nicht mitdarf, als wir zurückkommen, liegt sie im MANle und schläft. Morgen muss die dann wohl für 7 Stunden allein sein, allerdings ist der Besitzer des Campground hier uns schaut nach Ihr. Da wir hier sehr gut unsere Brauchwasservorräte auffüllen können nutzen wir das, um zu waschen. Wir hoffen darauf, dass wir in der Sonne alles schnell trocknen können. Auch Kokosfasern kann ich hier nun gut trocken. Ich habe zwar noch einen guten Vorrat, aber man weiß nie, wann nun in der Regenzeit ein passendes Zeitfenster kommt. Daher mach ich das lieber, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Mit einem Wasserdieb schließe ich unseren Wasserschlauch an der Küchenspüle an und fülle gleich wieder unsere Wasservorräte auf. Am Abend machen wir uns noch einmal auf zum Strand. Die Bewohner nutzen ebenfalls die Abendstunden und entsprechend voll ist der Strand. Doch wenn man etwas weiter weg von der Stadt geht, ist man fast allein unterwegs. Wir trinken an einer der vielen Strandbars einen Sundowner und essen eine Kleinigkeit. Es ist schon Dunkel, als wir zurückkommen. Alles ist ruhig und wir können gut draußen sitzen.

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