25.08.2025 Hotel Uzaque Soatá Übernachtung

Nach einer sehr kühlen Nacht auf 2950 Höhenmeter machen wir uns früh auf den Weg in Tal. Ohne zu murren läuft das MANle an und keine Rauchwolke kommt aus dem Auspuff. Das hatten wir schon anders auf dieser Höhe. Es sind 55 Kilometer auf dieser schmalen, aber überwiegend gut zu fahrenden Straße. In Soatá angekommen tausche ich an der Tankstelle das gekaufte Getriebeöl DL4 gegen DL5 aus. Auch einen Dieselzusatz kaufe ich hier. Es gibt hier auch eine große LKW Waschstation  und so nutzen wir die Gelegenheit um das MANle gründlich waschen zu lassen. Das dauert über eine Stunde und die Decksspur die sich Richtung Ablauf bildet spricht Bände. Auch unter das MANle krabbeln die Mitarbeiter mit Bürste und Schwamm bewaffnet. Zum Glück arbeiten sie hier nicht mit Hochdruckreinigern, so dass ich da keine Bedenken habe. Da wir auch noch einkaufen wollen und es hier in der Stadt keine Parkplätze gibt entschließen wir uns hier auf einem Campground einzumieten und mit der Beta in die Stadt zu fahren. Das erweist sich als sehr gute Idee, denn es ist sogar schwierig die Beta abzustellen. Wir müssen zweimal fahren um alle unsere Sachen zu transportieren. Da wir mit der Beta sehr flexibel sind fahren wir die gesamte Innenstadt ab und finden eine guten Metzger sowie einen tollen Laden mit Gemüse und Früchten. Auch Trinkwasser in den 6l Beuteln können wir mitnehmen. Im D1 Supermarkt kaufen wir anschließend unsere alle unsere anderen Lebensmittel und hier gibt es auch das gute Club Colombia Bier. So können wir unsere gesamten Vorräte ohne Stress auffüllen. Susanne geht im Schwimmbad ein paar Bahnen ziehen und ich widme mich unserer Hebebühne. Die Jungs von der Waschstraße haben es gut gemeint und die umlaufenden Bürsten gereinigt. Allerdings haben sie so den gesamten Dreck auf die Fahrräder und die Beta verteilt. Auch die Ersatzkanister und das Honda Aggregat haben ordentlich was abbekommen. So reinige ich alles gründlich und auch unsere Ersatzstarterbatterie Lade ich währendem gleich auf. So geht auch dieser Tag schnell zu ende. Wir sind hier die einzigen Gäste und so fragt uns das Personal ob wir noch was benötigen und schließt danach das große Tor und die Bar. Zurück bleiben nur zwei große, aber sehr freundliche Wachhunde. Wir haben zum Abendessen ein Grillhähnchen mitgenommen welches sehr lecker und knusprig ist. Da heute unser 35. Hochzeitstag ist, gibt es zum Abschluss noch ein leckeres Eis. Obwohl wir nahe der Straße stehen ist die Nacht sehr ruhig und wir können uns gut erholen.

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