Die Nacht ist völlig ruhig verlaufen, wenn mal vom rauschenden Ozean absieht. Keine Menschenseele hat sich hier raus verlaufen. Nur Hunde gibt es natürlich überall und Susanne hat sie auch gleich mit Futter und frischem Wasser versorgt. Auch der Morgen verläuft völlig ruhig und Zora kann hier frei rumstöbern. Auch unsere Straßenhunde sind wieder da, um Ihr Frühstück abzuholen. Zora ist auch schon draußen unterwegs und so machen wir zügig das MANle reisefertig und fahren wenig später los. Es sind rund 200km bis zu unserem Ziel dem Campingplatz Refugio Lima. Von dort können wir recht gut zur MAN Servicestation fahren, sobald unsere Ersatzteile da sind. Auf dem letzten 15 Kilometer erleben wir dann den absoluten Topes Wahnsinn Perus. Alle 100m einer dieser ganz fiesen Dinger. Hunderte überfahren wir. Unterwegs kaufen wir noch 30 Liter Trinkwasser, denn das Leitungswasser ist so stark gechlort, dass man es zum Verzehren, auch abgekocht nicht nehmen kann. Nun ist unser Trinkwassertank randvoll, das recht wieder für die nächsten 10 Tage. Wir erreichen das Refugio Lima und obwohl wir den hinteren großen Eingang nehmen, ist es sehr eng. Wieder trennen uns nur wenige Zentimeter von Dach und Torpfosten. Aden wie fast immer schaffen wir es ohne Feindberührung und können das MANle sicher abstellen. Leider hat unser geflickter Reifen unsere Autobahnbolzerei nicht schadlos überstanden. Wieder verliert er leicht Luft an der sehr großen Schadstelle. Zora hat zu beginn mit den Platzhunden etwas Probleme, aber als das Eis gebrochen ist, gibt es kein Halten mehr. Sie ist weg und mit der Gang unterwegs. Wir richten uns ein und wollen nun morgen mit der Beta zu MAN fahren, um mal den Weg zu erkunden und uns vorzustellen. Hoffentlich bekommen wir auch Informationen, wo wir unsere benötigten Ersatzteile für die Reifen bekommen können. Wir ruhen uns noch etwas aus und zum Abendessen gibt es die Reste von gestern.









