25.03.2026 Weiterfahrt Richtung Socota zum El Retorno

Die Nacht ist sehr ruhig verlaufen und wir werden mit sanftem Sonnenschein geweckt. Zora will gleich raus, denn die Kühle animiert Sie zum Rumtoben. Ich gehe mit Ihr raus und spiele ausgelassen mit Ihr. Auch Susanne ist früh auf und auch Helga und Rainer sind bereits beim Frühstück. Wir haben gestern bereits alles gepackt und daher kommen wir heute früher los. Es sind nur noch wenige Kilometer auf der 3N bis nach Cutervo, doch wieder werden wir durch einen Erdrutsch ausgebremst. Nach 10 Minuten Wartezeit geht es weiter und wir erreichen am Ortseingang von Cutervo die sehr schmale Abzweigung nach Socota. Diese Piste ist nun komplett einspurig und oft sehr schmal. Es geht ganz schön um die Ecken und wir müssen wieder rangieren damit wir um die Ecken kommen. Rainers Steyer ist deutlich kürzer und 10cm niederer. Doch als Maßstab für die tiefen Äste und Felsvorsprünge ist das sehr hilfreich. Oft kann ich entspannen, wenn ich sehe, wie viel Luft er noch nach oben hat. Natürlich geht die 20 Kilometer lange Fahrt mit ohne Gegenverkehr und daraus resultierender Rückwärtsfahrt. Einige Kipper und auch Holzlaster müssen wir passieren lassen. Doch nach ca. zwei Stunden erreichen wir unser Ziel El Retorno. Ein Vergnügungspark mit großer Stellfläche und gutem Restaurant. Von hier aus wollen wir zum Wasserfall Catarata EL Pilco und zur Laguna El Pilco wandern. Da der Nachmittag noch recht sonnig ist kümmere ich mich um den Luftverlust des rechten Vorderrades. Heute früh waren nur noch 3 Bar im Reifen. Mit Seifenwasser besprühe ich den Reifen und finde so schnell das Leck. Dieses ist nur einen Zentimeter von einer bereits mit einen Pils geflickten Stelle. Daher baue ich das Rad ab und öffne die Felge. Anschließend entferne ich den Pils und nach dem alles sauber glattgeschliffen ist klebe ich über die neue und die alte Schadstelle einen großen Flicken. Nachdem alles wieder zusammengebaut ist prüfe ich die Dichtheit und montiere anschließend wieder das Rad. Keine zwei Stunden hat die Reparatur gedauert. Wir haben nun halt schon viel Routine beim Reifenflicken entwickelt. Da wir hier auch zu Mittag gegessen haben gibt es nur noch eine kleines Vesper zum Abendessen. Die anspruchsvolle Fahrt und das Reifenflicken haben müde gemacht und so gehen wir früh rein und lesen noch eine Weile. Zora hat es sich auf dem Sandhaufen gemütlich gemacht und will nicht mehr runter.

Navi­gation