Nachdem der Regen aufgehört hat, starten Zora und ich zu einer kleinen Wanderung. Wieder ist der Fotoapparat dabei und ich über weiter mit diversen Einstellungen. Als wir zurück sind, kontrolliere ich alles und verwerfe die meisten Bilder wieder. Doch es klappt immer besser und einige Aufnahmen sind recht gut geworden. Die Beta lässt mir keine Ruhe und so zerlege ich noch einmal den Vergaser und kontrolliere jedes Teil. Tatsächlich finde ich einen O-Ring der gerissen ist. Dieser dichtet eine Messinghülse ab, in der das Nadelventil läuft, welches für den Benzinstand im Vergaser verantwortlich ist, läuft. So findet das Benzin seinen Weg am Nadelventil vorbei in den Vergaser und dieser läuft über. Zum Glück habe ich ja eine große Box unterschiedlicher O-Ringe an Bord und kann den O-Ring tauschen. Nun hält die Hülse auch wieder gut in ihrem Sitz und das Problem sollte nun gelöst sein. Nun die Zukunft wird es zeigen. Das reparierte Hinterrad zeigt noch keinen Druckverlust, so dass ich hoffe auch hier nun eine endgültige Reparatur gemacht zu haben. Victoria bittet mich nach Ihren vorderen Bremsen zu schauen und wir vereinbaren, dass wir das morgen machen. Anja und Michael mit Ihren Yamaha Ténéré kommen auch von Ihrer Ecuadorrundreise zurück und so kann mir Michael dabei helfen. Er ist auch ein guter Schrauber und hat immer eine passende Idee, wenn es mal nicht so läuft wie es soll. Mit dem Cockpitspray reibe ich nu auch alle Außenliegenden Kunststoffteile des Fahrerhauses ab, um auch diese Kunststoffteile etwas vor der Sonne zu schützen. Zum Abendessen mach ich mit Pfannenkuchen die ich mit gekochten Schinken und Käse fülle. Auch da ist Zora nicht wegzukriegen und die meisten Pfannenkuchen verschwinden schon während des Backens.

