24.07.2026 Übernachtung am Rio Calchaqui

Auch der heutige Tag startet mit einer ausgiebigen Runde mit Zora am Fluss. Sie hat hier viel Spaß und kann ungestört Hund sein. Da wir heute weiterfahren und sie wieder viel Zeit im MANle verbringen muss, gönnen wir ihr die lange Zeit draußen. Als wir zurückkommen, hat Susanne bereits das meiste gepackt und so sind wir schnell reisefertig. Wir müssen komplett durch Cachi durchfahren, doch das ist kein großes Problem. Es geht weiter auf der unbefestigten Ruta 40 Richtung Cafayate. Doch wir wollen nicht so weit fahren und wollen vorher am Rio Calchaqui übernachten. Daher lassen wir es auf der teilweise von starkem Waschbrett gezeichneten Ruta 40 gemütlich angehen. Am Monumento Natural Angastaco stellen wir das MANle ab, um den kleinen Wanderweg hoch zum Bergkamm zu wandern. Ein Paradies für Zora und sie genießt es in vollen Zügen, mit uns über die Felsen zu klettern. Zwar stockt uns immer mal wieder der Atem, wenn sie so nah am Abgrund klettert, aber mittlerweile wissen wir, dass sie es im Griff hat. Nach ca. einem Kilometer endet der Pfad mit einer tollen Aussicht über diese schönen Felsenformationen. Wir fahren weiter und beschließen, an einer einsamen Stelle die Mittagspause zu verbringen. Nach ca. 110 Pistenkilometern erreichen wir dann eine Stelle, wo wir mit dem MANle über eine grobe Stein- und Sandfläche etwas abseits von der Straße unser MANle nahe dem Fluss abstellen können. Da nur ein sehr schwacher Wind weht, beschließen wir, Feuer zu machen und unsere Hähnchenschlegel über der Glut auf dem Dreizack zuzubereiten. Hier gibt es viele abgestorbene Bäume, so ist das Feuerholz zuzuordnen schnell erledigt. Um gute langanhaltende Glut zu erhalten, zünde ich das Feuer früh an und lege auch große Stücke des in Salta gekauften Feuerholzes auf. Dieses Hartholz bildet eine hervorragende Basis für ein gutes Grillfeuer. Nach gut einer Stunde ist es soweit und die sehr großen Schlegel können auf den Grillrost. Wir gehen von einer Grillzeit von 40 Minuten aus und als sie auf beiden Seiten goldbraun sind, hole ich sie aus der großen Hitze und lasse sie langsam durchgaren. Susanne bereitet Ofenkartoffeln zu und als Vorspeise gibt es eine leckere Guacamole und frisches Weißbrot. Wir bekommen Besuch von einer Eselherde, die wohl nicht sehr begeistert ist, dass wir ihnen im Wege stehen. Sie beobachten uns lange und erst als es dunkel wird, laufen sie am Fluss entlang davon. Wir genießen die absolute Ruhe am Lagerfeuer und gehen erst rein, als das Feuerholz aufgebraucht ist. Es ist wieder einer dieser unvergesslichen Overlander Abende in einer einmaligen Natur.

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