Nach einer ruhigen Nacht startet der Tag sehr bewölkt und kühl. Ich mache mich mit Zora früh auf, um die Gegend zu erkunden. Vom Strand laufen viele Pfade den Berg hoch zu den Klippen und ich folge einem nach oben. Ich entdecke die alten Vorratslager der Inkas, die hier immer noch ganz gut erhalten sind. Zora ist hier wieder in ihrem Element. Klettern und Vögel von den Klippen jagen gehört nun einmal zu Ihren Lieblingsbeschäftigungen. Nachdem wir zurück sind, mache ich das MANle reisefertig und wir fahren los. Es sind heute bis zum ausgesuchten Ziel 418 Kilometer und wir haben einige Städte zu durchfahren. Seit geraumer Zeit beobachte ich unsere Tankuhr und stelle fest, dass die Anzeige nicht stimmen kann. So fahren wir eine Tankstelle an und tanken nach. Tatsächlich waren von den Angezeigten 150l noch 36l im Tank. Auch heute läuft das MANle sehr gut und wir können richtig Strecke machen. Ab Ica ist die Panamericana 4-spurig und hier lassen wir das MANle mit 90km/h laufen. So sind die letzten 125 Kilometer schnell abgespult und wir erreichen unseren angedachten Übernachtungsplatz. Leider ist dieser sehr stark vermüllt und alles ist in einem jämmerlichen Zustand. Nun es wird Dunkel und wir sehen es nicht mehr. Wir sind hier alleine, Zora kann am Strand rumtoben, und es ist ruhig. Mehr brauchen wir nicht zum Übernachten. Wir kochen Spagetti Bolognese und richten uns für die Nacht ein.





