24.03.2026 Anfahrt nach Cutervo, Übernachtung an der Ruta 3N

Der Tag startet mit dem Waschen unserer Trucks. Die Familie auf deren Platz wir stehen betriebt eine Truck Wasch Station und das lassen wir uns nicht entgehen. Es gibt zwei Hochdruckschläuche, mit den wir dem Staub und dem Salz auf die Pelle rücken können. Vom Dach bis zum Unterboden wird alles gründlich abgespült. Die Schläuche lassen sich gut dosieren, damit der Wasserstrahl nicht zu kräftig ist. Nachdem das erledigt ist machen wir uns auf den Weg Richtung Cutervo. Die Ruta N04B ist sehr gut ausgebaut, doch von einigen kräftigen Bergrutschen blockiert. So kommen wir nur wenige Kilometer, bis die Straße vorübergehend gesperrt ist. 15 Minuten müssen wir warten, bis es weiter geht. Alles noch im normalen peruanischen Standartalltag. Bei der nächsten Sperrung haben wir mehr Glück und wir können sofort weiterfahren. Es geht nun stetig Bergab, was der Motorbremse einen Dauerbetrieb beschert. Erst als wir am Rio Huancabamba entlang fahren, fällt die Straße nur noch wenig und es ist ein sehr entspanntes Fahren. Erst als wir in dem keinen Ort Chiple auf die Ruta 3N abbiegen, wird es deutlich anspruchsvoller. Erst malfahren wir an der Abzweigung vorbei, da wir den Dreckweg nicht als Straße identifizieren. Nachdem wir dann doch abgebogen sind, ist sofort die Untersetzung und höchste Aufmerksamkeit gefordert. Doch schon nach wenigen hundert Metern ist die Straße plötzlich breit, gut ausgebaut und der Asphalt in einem hervorragendem Zustand. Doch schon wenige Kilometer später wechselt die Straße wieder in eine üble, teilweise sehr enge Piste die nah am Abgrund entlang führt. Dieser Wechsel wiederholt sich zig Mal, bis es endgültig nur noch eine Erdpiste ist. Die wenigen Ortschaften, die wir durchfahren müssen, sind eng, aber gut machbar. Nur bei den ganz tiefen Löchern ist etwas Vorsicht angesagt, dass wir nicht an parkenden Lastwagen anschlagen. Da wir die Piste bei strahlendem Sonnenschein fahren, staubt es gewaltig und schnell hat das MANle wieder seine übliche Staubpatina. Zum Übernachten haben wir uns einen schönen Wiesenplatz neben der Piste ausgesucht. Da die Piste bei Nacht so gut wie gar nicht befahren wird, kehrt auch schnell Ruhe ein. Zora kann hier ungestört rumstöbern und ist ganz froh mal keine Hundemeute um sich rumzuhaben. Wir kochen gemeinsam draußen und essen auch draußen. Doch nachdem wir die Reiseplanung für morgen durchgesprochen haben, treibt uns die Kälte in die Wärme der Fahrzeuge. Nur Zora bleibt noch lange draußen im nun feuchten Gras liegen. Wir erwartet wird es sehr ruhig und wir können sehr gut schlafen.

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