Wieder einmal sind meine Jeans ziemlich mitgenommen und schreien nach der Waschmaschine. Doch vorher bekommen sie eine Einzelbehandlung mit Seife und Bürste. Energie und Wasser sind hier kein Thema und so können wir gut mit unser eigenen Waschmaschine waschen. Susanne fährt mit Elke und Alex zur 35 Kilometer entfernten Stadt Otavalo. Sie wollen dort den Kleidermarkt besuchen. Zora und ich haben von Städten genug und bleiben lieber hier. Es gibt genug zu tun. Da das Wetter etwas sonnig ist kann ich auch gleich neue Kokosfasern für unsere Trenntoilette richten. Es kommt ein kolumbianisches Ehepaar mit Ihrem Hund Bruno. Zora freundet sich gleich mit Ihm an und die beiden spielen schön miteinander. Natürlich bleibt Susannes Marktbesuch nicht ohne Folgen und so schmückt nun eine neue Decke unsere Betten. Zora findet diese große Wolldecke auch Klasse und kuschelt sich darin ein. Um die Jeans zu trocken befestige ich zwei Wäscheleinen unter der Hebebühne. So können sie gut trocknen und werden bei Regen nicht nass. Es ist auch an der Zeit unsere Weihnachtsgrußkarte zu erstellen. Das erledige ich auch gleich mit. Heute haben wir beschlossen wieder für uns zu kochen und nicht unten im Restaurant zu essen. Wir haben noch Schweinekoteletts und dazu gibt es Chayote. Die Chayote schmeckt etwas wie Kohlrabi und wird auch so zubereitet. So kommen nun auch zum ersten Mal unsere neuen Teller zum Einsatz. Nach dem Essen gehen wir runter ins Restaurant und trinken noch ein feines Bier vom Fass. Norbert, Elke u. Axel gesellen sich zu uns. So geht auch dieser Abend in trauter Runde zu Ende. Zora hat mit Bruno getobt und ist müde. Sie liegt gleich in die Koje und schläft schnell tief und fest.
