Als wir aufstehen, ist auf der gesamten Anlage hier keine Menschenseele. Zora geht Hörnchen jagen und wir bereiten uns für die Abreise vor. Das Wasser hier hat ausreichende Qualität zum Duschen und so füllen wir unsere Wassertanks noch einmal randvoll. Anschließend machen wir uns auf den Weg durch die Stadt. Mit den vielen langsamen Tuk-tuks ist das immer wieder spannend. Doch nach wenigen Kilometern haben wir die Stadt hinter uns gelassen und kommen nun auf der 1NU gut voran. Wir folgen der Ruta, bis Olmos und zweigen wenig später auf die Ruta 04B ab. Von nun an steigt die Straße stetig an und windet sich bald als gut ausgebaute Passstraße zur Passhöhe Abra de Porculla auf etwas mehr als 2130m. Nachdem wir den Pass überwunden haben, geht es ziemlich steil bergab. Dank der guten Motorbremse für unser MANle aber kein Problem. Etwa 6 Kilometer weiter finden wir ein großes freies Feld, auf dem wir sehr gut stehen können. Hier auf ca.1800 Metern Höhe verbringen wir die Nacht. Wir stellen die Trucks ab und solange ich noch etwas Sonne habe, lasse ich die Drohne steigen. Da der Wind aber sehr kräftig ist wird das nur ein kurzer Ausflug. Mittelweile ist auch die komplette Familie der hier ansässigen Tuck-Waschstation zu uns gekommen. Wenig später gesellen sich auch alle Hunde, die hier irgendwo leben zu uns. Das Abendessen wird mit sieben Hunden am Tisch richtig spannend. Es ist interessant zu sehen, dass Zora am Tisch von Helga und Rainer damit überhaupt keine Probleme hat. Nähert sich aber ein Hund dem MANle wird sie fuchs Teufels wild. Es wird nun bei dem Kräftigen Wind und 18°C Außentemperatur draußen schnell ungemütlich. Daher gehen wir nach dem Essen rein.




