23.02.2026 Vulkan Cotopaxi Nordeingang

Nach dem starken Regen ist unsere Ausrüstung wieder ziemlich nass, doch wir haben Glück und in den Morgenstunden kommt die Sonne raus und trocknet alles einigermaßen ab. Wieder schalte ich die Fremdheizung des MAN ein, um den Motor vorzuwärmen. Auch in unsere Dieseltanks gebe in nun das Adjektiv, um die Zündfähigkeit des Diesels zu verbessern. Wieder startet das MANle nach der 2ten Umdrehung und fällt sofort in ein ruhiges Standgas. Das gefällt mir recht gut. Es sind rund 70 Kilometer zum Nordeingang des Nationalpark Cotopaxi. Zuerst müssen wir uns durch Quito quälen, doch das geht recht gut, da wir schnell auf der großen Durchfahrtstraße sind. Nach ca. 30 Kilometer lichten sich die Häuser etwas und der Verkehr lässt nach. Wir biegen auf die Zugangsstraße zum Nationalpark ab und bereits nach wenigen Kilometern wird die Straße zur Piste die langsam, aber stetig nach oben führt. Das MANle läuft ruhig und mit der eingelegten Untersetzung völlig stressfrei über die teilweise heftigen Buckel. Wir erreichen zur Mittagszeit den Eingang Nord des Nationalparks und können auch sofort eine Tour mit den Pferden buchen. Zwar dürfen wir nicht mit dieser Organisation in den Nationalpark hinein, doch das stört überhaupt nicht. Bei der Wetterlage ist es sogar besser etwas tiefer zu bleiben. Das Wetter ist noch angenehm und so unternehmen wir eine kleine Wanderung der Piste entlang. Zora liebt diese Gegend sehr, auch wenn Ihr die vielen Pferde, die es hier gibt, nicht ganz geheuer sind. Die Pferde sind sehr zutraulich, was kein Wunder ist, da es alles Reittiere sind. Der Himmel wirkt nun doch sehr bedrohlich und so drehen wir lieber um und verdrücken uns ins MANle. Tatsächlich entlädt sich kurz darauf ein heftiges Gewitter. Wir gehen noch zum Ranger, der hier noch eine Woche Dienst tun muss. Dank unseres Servicehundausweises darf Zora im MANle mit in den Nationalpark fahren. So können wir Morgen hoch zum Cotopaxi fahren und weiter zum Südeingang.

Navi­gation