Nachdem die Luft in den Reifen angepasst ist und alles sicher verstaut ist machen wir uns auf den trickreichen Rückweg aus dem Reserva Nacional Illescas. Die Piste ist staubtrocken und bis auf die großen Schlaglöcher ganz gut zu befahren. Die steilen Passagen sind mit Geröll übersät, was etwas Vorsicht verlangt. Auch die engen Serpentinen schaffen wir nicht auf einmal und müssen rangieren. Zum Glück kommen uns keine Fahrzeuge entgegen und so kommen wir gut durch den engen Tunnel. Nachdem wir die sehr gut ausgebaute Pista 04 erreichen, kommen wir gut voran. Auch die N1 zurück Richtung Piura ist sehr gut zu befahren. Der Tempomat steht auf 70km/h und das MANle rollt mit knapp 25l/100km gemütlich vor sich hin. Ab und zu müssen wir einen langsameren LKW überholen, doch das ist auf der bolzengeraden Straße keine Herausforderung. Hier werden große Schiffe auf LKW´s transportiert und da ist es besser, wenn man von der Straße runterfährt. Bremsen können diese Transporte nämlich nicht. In Piura ändert sich das aber gewaltig. Dichter Verkehr unzählige Tuk-tuks und chaotische Verkehrsführungen machen unser Fortkommen schwer. Nach einigen mühevollen Kilometern erreichen wir unser Zeil den Campingplatz Porta Verde. Helga, Susanne und Rainer machen sich auf zu Supermarkt und ich bleibe mit Zora hier, um nötige Kleinarbeiten abzuarbeiten. Wichtig ist mir die Kontrolle des Achsöls. Wenn nichts mehr rausläuft, kann ja auch der Grund sein, dass nichts mehr drin ist. Doch der Ölstand ist korrekt und auch das Motoröl und der Kühlflüssigkeitsstand sind seit der letzten Kontrolle unverändert. Ich reinige die Zuluftfilter und widme mich dann unserem Eingangs Plissee. Zora hat mal wieder etwas zu heftig daran gezogen und es aus den doppelten Klebeband gezogen. Das ist aber schnell geheilt und so müssen die Moskitos wieder draußen bleiben. Als die Einkaufstruppe zurückkommt, sind auch ein paar neue Crocs für mich dabei. Die alten fliegen sofort in den Müll. Alle gemeinsam gehen wir eine kurze Runde schwimmen und anschließend ins Restaurant zum Abendessen. Als wir zurückkommen, ist die Moskitos Armada zu heftig, um draußen zu sitzen. Daher gehen wir alle rein, um uns auszuruhen. Der Tag war anstrengend und daher gehen wir müde ist Bett.
