Es regnet heute früh und so sind erst mal alle Aktivitäten eingestellt. Auch Zora hat keinen Bock rauszugehen. Als dann am späten Vormittag der Regen aufhört starten wir in den Tag. Ich fülle unseren Wassertank wieder auf, der nach einem Waschtag ziemlich leer ist. Da unser Konverter über Nacht im Regen stand schraube ich ihn auseinander und trockne ihn, bevor ich ihn wieder in Betrieb nehme. Er funktioniert einwandfrei und so lasse ich unsere MANle am Landstrom angeschlossen. Elke und Axel wollen in die Stadt fahren und wir beschließen mit Ihnen zu fahren. Schnell ist die Beta von der Hebebühne geholt und einsatzbereit. Zuverlässig läuft sie sofort an und der Motor nimmt seinen Betrieb auf. Es sind nur wenige Kilometer ins Stadtzentrum. Doch es ist sehr viel los in der Vorweihnachtszeit. Glücklicherweise finden wir gute Parkplätze mit den Motorrädern. Wir laufen durch die großen Einkaufsmalls und staunen etwas über das sehr gute Angebot an europäischen Produkten. Hier kann man tatsächlichen fast alles kaufen. In einer Farmacia füllen wir unsere Vorräte an Schmerzmittel auf und können auch Magnesium und Calcium mitnehmen. Da ich meine ½ “Ratsche beim Einbau der Motorhalterung abgerissen habe, kaufe ich hier in einem Werkzeugladen gleich eine neue. Unsere letzte Offroadfahrt hat wieder zwei unserer Teller zerstört. Wir finden hier sehr schöne bruchsicher Teller und daher decken wir uns hier auch mit neuem Geschirr ein. Axel lässt sich die Haare schneiden und in der Zeit kaufen wir für Susanne neue kabellose Kommunikationsgeräte für die Ohren. Nachdem alles, was wir brachen an Bord ist, fahren wir zurück. In der Zwischenzeit sind Michell und Caroline mit ihrem Bimobil auf Mercedes Ateco angekommen. Sie stellen sich uns gegenüber auf und Zora hat sofort erkannt, dass Caroline eine Hundenärrin ist. Sie ist gleich Feuer und Flamme mit Ihr. Alle gemeinsam gehen wir zum Abendessen runter ins Restaurant und bilden einen großen Tisch. Auch Silva, Peer, Manuela und Phillip gesellen sich im Laufe des Abends zu uns. Wir gönnen uns erst mal einen Glühwein, der sehr lecker schmeckt. Alle haben mit mehr oder weniger schweren Defekten zu kämpfen und so geht der Gesprächsstoff nicht aus. Wir bleiben noch bis alle gegessen haben und gehen dann zurück zum MANle. Auch Zora ist müde von vielen herumstreunen auf dem Platz. Sie will gleich ins Bett.








