Wieder so ein Traumstart in den Tag. Die Sonne geht auf und taucht alles in ein gelbes Licht. Rainer und Helga ziehen los den Strand zu erkunden. Auch Susanne, Zora und ich folgen ein wenig später. Am Strand gibt es immer was zu entdecken und man kann hier kilometerweit laufen. Da Zora immer nahe der Wasserlinie läuft, bekommt sie keine heißen Pfoten und kann so gut mitlaufen. Nach ca. 2 Kilometern wird der Strand durch eine Felsformation unterbrochen. Hier finden wir rote Felskrabben. Diese bunten Gesellen passen sogar nicht in die doch eher warmen Sandfarmen des Strandes oder der Wüste. Doch da hat uns die Natur wieder mal eine Lehre erteilt. Die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel und zwingt uns umzudrehen. Der sehr starke Wind weht meinen Panamahut weg und ich habe große Mühe Ihn einzuholen und zu verstauen. Ohne Kopfbedeckung ist die Sonne gefährlich und ich bin froh, dass wir nicht mehr weit zu den Fahrzeugenhaben. Es ist Samstag und einige Offroadfahren nutzen das Gelände hier, um sich auszutoben. Leider mit fatalen Folgen für die Natur. Nach Ihrer Mittagspause lassen sie allen Müll einfach auf dem Boden liegen. Einwegverpackungen, Bierdosen, Plastikflaschen liegen in großer Zahl rum. Diese Ignoranz der Natur gegenüber ist für uns nur schwer zu verstehen. Vor allem hier in einem eigentlich geschützten Naturreservat in dem eigentlich keine Hunde erlaubt sind. Natürlich darf die laute Partymusik nicht fehlen. Doch zum Glück für uns verzieht sich die ganze Meute am späten Nachmittag wieder und es kehrt Ruhe ein. Helga und Rainer fahren raus zu Leuchtturm und ich nutze die Zeit, um schon mal einen Teil meiner Ausrüstung zu verstauen. Auch die Beta und die Fahrräder räume ich auf. Gemeinsam genießen wir noch einmal den klaren Sternenhimmel und den Mond, der hier ja verkehrt herum am Himmel steht. Zora liebt es hier draußen im Sand zu liegen. Nur widerwillig kommt Sie rein, als wir zu Bett gehen.

