Noch immer bläst ein sehr starker Wind, der in den Böen richtig giftig ist. Ich gehe mit Zora auf die Morgenrunde, und die 6 °C Außentemperatur fühlen sich eher wie -6 °C an. Als ich zurück bin, hat Susanne bereits alles zusammengepackt und wir sind startklar. Bis zu unserem heutigen Ziel, San Antonio de los Cobres, sind es gerade einmal 68 Kilometer, und auf der gut ausgebauten Ruta 51 kommen wir sehr schnell voran. Doch auch hier ist der Wind ein großes Thema, und wieder gilt es, einen Platz zu finden, der uns heute Nacht schützt. Den finden wir neben einem leeren Gebäude direkt in der Stadt. Zuvor tanken wir noch einmal Premiumdiesel an der großen Tankstelle am Ortseingang. Nachdem das MANle sicher steht, laufen wir in die Stadt, um uns im Touristenbüro über die Straßenverhältnisse zu erkundigen. Raus zum Viaducto la Polvorilla ist es kein Problem, aber für die Fahrt über die Ruta 40 nach Cachi gehen die Meinungen weit auseinander. Morgen wollen wir allerdings erst einmal zum Viadukt fahren und dann sehen, was kommt. Susanne hat im Restaurant nachgefragt: Wir können dort zu Abend essen und Zora darf mit rein. Wir essen eine einfache Pizza und gehen anschließend zurück zum MANle, um eine doch recht ruhige Nacht zu verbringen. Tatsächlich legt sich der Wind etwas und auch die Temperaturen bleiben im Plusbereich.



