19.02.2026 Wanderung zu den Wasserfällen und Termas Papallacta Übernachtung

Lautstark werden wir von einem Hahn geweckt. Das ist auch gut so, denn wir werden um 09:00 Uhr von unserem Guide erwartet. Gemeinsam machen wir uns auf um die umliegenden Wasserfälle zu erkunden. Zu unserer Überraschung können wir Zora mitnehmen. Er hat selbst Hunde und freut sich sehr, dass Zora uns begleitet. Die ist natürlich nicht mehr zu bremsen und legt, sehr zur Freude unseres Guide einen Raketenstart hin. Unser Guide spricht sehr gut Englisch und erklärt uns sehr viel, was hier in den letzten 5 Jahren geschehen ist. Viel Landwirtschaft ist durch die massiven Erdrutsche nicht mehr möglich und auch der Rio Quijos hat durch einen großen Erdrutsch sein ursprüngliches Flussbett verlassen und musste sich neue Wege suchen. Nun werden die alten Weiden wieder aufgeforstet, um sie der Natur zurückzugeben. Die Wasserfälle sind sehr natürlich und auch an ihnen kann man erkennen, dass sie in der Hauptregenzeit sehr viel mehr Wasser führen. Das Wetter hält und so kommen wir ohne richtig nass zu werden wieder zum MANle zurück. Hier ist mittlerweile eine deutsche Reisetruppe angekommen, welche auch die Wasserfälle besuchen will. Wir bitten den Busfahrer etwas zur Seite zu fahren, damit wir besser rausfahren können. Doch der Bus macht keinen Mucks mehr. Gund ist ein abgebrochenen Draht am Starterrelais. Schnell habe ich diesen wieder mit einer Ringöse befestigt und nun klappt auch das Anlassen des Busses. Wir fahren nur 14 Kilometer weiter zu den Termas Papallacta. Hier will Susanne in den warmen Becken baden. Trotz weniger Kilometer sind wir nun auf 3336m Höhe und das ist für Susanne ganz gut. Sie geht baden und Zora und ich erkunden die nähere Umgebung. Auch hier ist es sehr frisch und die Temperaturen fallen unter 5°C. Nur gut, dass wir Diesel nachgetankt haben und unsere Heizung gut funktioniert.

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