Wir müssen mit der Abfahrt warten, denn es werden noch immer die Erdmassen des großen Erdrutschs beseitigt. Erst um 15 Uhr kommen wir los. Daher laufen wir mit Elke und Axel rauf zum zweiten Mirador. Das ist gerade mal 2 Kilometer. Als wir zurück sind, gönnen wir uns ein Frühstück und machen uns reisefertig. An der Abbruchstelle sind die Arbeiten in den letzten Zügen und so können wir die erste Passage nach wenigen Minuten passieren. Allerdings wurde das ganze Geröll eine Etage tiefer auf die Straße gekippt. Daher muss die große Raupe auch hier erst mal einen Weg freiräumen. Dieser ist nur wenig breiter als das MANle und so drücke ich das MANle etwas in den Hang hinein, um nicht abzurutschen. Das gelingt mir dann auch ganz gut und Axel kann in meiner Spur folgen. Der weiter Weg zur Hauptstraße ist anschließend gut zu fahren und bald kommen wir auf der geteerten Straße an. Dieser folgen wir bis wir wieder auf der Panamerika sind. Dieser folgen wir in Richtung der Stadt Ibarra. Doch ca. 5 Kilometer vor der Ankunft kollabiert unser Kühlsystem komplett. Es geht ca. 10 Kilometer steil nach oben und obwohl wir das MANle bewusst nur langsam Rollen lassen, steigt die Kühlwassertemperatur langsam an, bis schließlich die Temperatur so hoch ist, dass wir anhalten müssen. Wir lassen alles etwas abkühlen und füllen den Kühler wieder mit Wasser voll. So können wir erst Mal bis zur Finca Sommerwind fahren. Dort angekommen können wir unser MANle an dem von Hans zugewiesenen, etwas unebenen Platz mit unseren Auffahrbrettern hinstellen. Auch unser Moskitoszelt stellen wir auf, den wir wurden vor aggressiven Steckmücken gewarnt. Kaum sind wir damit fertig kommt Hans und bittet uns einen anderen Platz anzufahren. Er hat den Cabana direkt neben uns nun vermietet und wir stehen zu dicht davor. Da zwei andere Reisende weiterziehen können wir uns dort gut hinstellen. Schnell ist alles wieder aufgebaut und wir können die erste Nacht hier verbringen. Zora hat leider keinen guten Start hier, den die beiden Haushunde gehen rüde auf sie los. Sofort gehe ich dazwischen und es setzt ein paar ordentliche Hiebe. Die beiden erkennen schnell, dass sie besser Leine ziehen und machen ab sofort einen großen Bogen um Zora. Nachdem das geklärt ist herrscht Ruhe und wir sind im oberen Bereich des Campingplatzes mit Elke und Axel allein.