Wir wollen noch einen weiteren Tag hier verbringen, um die Bären zu beobachten. Daher sind wir schon um 06:30 Uhr am Mirador, um nach Bären zu schauen. Wir werden belohnt und ein Bär zeigt sich schon früh über dem vorgelagerten Bergkamm Doch Zora ist sehr unruhig und so gehe ich mit Ihr nach ca. einer Stunde zurück. Alle gemeinsam schauen wir noch einen Informationsfilm über die Arbeit der Bärenschützer hier an. Da das Gelände hier sehr steil ist, haben diese bei Ihren Erkundungstouren einen echt schwierigen Job. Ich spiele mit Zora noch eine kurze Zeit, doch sie ist müde und will nicht so recht mitmachen. Auch im MANle legt sie sich gleich hin und will Ihre Ruhe. Das ist sehr ungewöhnlich und wir müssen sie daher gut beobachten. Am späten Vormittag kommt die Sonne raus und der Tag wird sehr freundlich. David fährt los, da er nicht auf Bezahlplätzen stehen will. Ich kippe das Fahrerhaus und reinige den Luftfilter des MANle. Dieser ist sehr schmutzig und hatte es bitter nötig. Anschließend reinige ich den Wasserkühler. Hierzu nehme ich den Wasserschlauch und halte mehrere Minuten den Wasserstrahl an den Kühler. Anschließend blase ich mit der Druckluftpistole alles sauber. Das wiederhole ich noch mal und starte anschließend den Motor. Ich kann sehr deutlich den Luftstrom spüren und bin überzeugt, dass der Kühler sauber ist. Da eine der Kabelgleitschienen immer mal wieder am Astabweiser hängen bleibt, andere ich die Befestigung, um das zu verhindern. Ich fülle noch unsere Wasserbehälter und anschließend wandern wir noch eine Runde, um die atemraubende Landschaft in uns aufzusaugen. Um vier Uhr ist es wieder Zeit zu den Bären zu gehen. Dieses Mal haben wir wirklich Glück und wir sehen gleich fünf dieser tollen Tiere. Das absolute Highlight ist der Bär, der auf der Mauer des Wasserkanals hin und her läuft, als wäre es ein Laufsteg. Auch zwei Jungtiere sehen wir die wild miteinander spielen. Trotz der steilen Hänge ist eine wilde Rauferei im Gange und nicht selten stürzen die beiden eine Etage tiefer. Ich gehe etwas früher als Susanne und verpasse noch zwei weitere Bären. Bis Susanne zurückkommt habe ich das Abendessen fertig und sie kann gleich zum Essen übergehen. Elke hat eine sehr leckere Zwiebelsuppe gekocht und auch davon bekommen wir einen Teller ab. Bevor wir rein gehen, räume ich das MANle komplett ein, da wir morgen zur Finca Sommerwind fahren wollen. Wir hoffen, dass die Erdrutsche alle beseitigt sind. Zora hat noch einmal richtig was zu tun, denn es kommen gleich vier Hunde zu Besuch. Unser Abendessen hat sie wohl alle angelockt. Doch alles geht ohne Stress ab und Zora ist das Nesthäkchen. Nachdem alle weg sind, kann auch Zora reinkommen.
