17.06.2026 Canyon-Abenteuer und Entspannung im Privatbad

Wir wollen heute den Canyon erwandern und anschließend in einem der privaten Becken, die man wie ein Hotelzimmer buchen kann, die müden Knochen aufwärmen. Da Zora mit in die privaten Räume darf, ist das ein zusätzlicher Anreiz, das nun auch durchzuziehen. Das Wetter spielt mit strahlendem Sonnenschein ebenfalls perfekt mit. So packen wir unsere Badesachen in den Rucksack und laufen die etwa einen Kilometer zum Thermalbad. Dort lassen wir liegen, was wir nicht brauchen, und nehmen nur Trinkwasser und den Fotoapparat mit. Schnell lassen wir die letzten Gebäude hinter uns und wandern auf dem schmalen Weg in den Canyon. Zora läuft lieber unten auf dem Canyonboden, wo sie vergnügt über die Eisflächen schlittert. Wo immer die Sonne den Boden schon erreicht hat, ist das kleine Rinnsal aufgetaut und sie kann etwas trinken. Der Weg führt uns gut zwei Kilometer weit hinein, bis er schließlich so steil wird, dass es zu einer echten Kletterpartie heraufstufen würde. Zora liebt das natürlich, aber wir drehen hier lieber um. Als wir zurück beim Thermalbad sind, können wir sofort unser kleines Privatbad beziehen. Schnell ist das ca. 38 °C warme Wasser eingelassen, wir setzen uns in die Wanne und lassen unsere Knochen aufwärmen. Zora ist das Ganze gar nicht geheuer, sie hält lieber Sicherheitsabstand zum heißen Wasser. Susanne hält es in den Fluten deutlich länger aus als ich, und so gehe ich mit Zora schon mal nach draußen, um uns in der immer noch kühlen Höhensonne etwas abzukühlen. Zora will aber gar nicht richtig mit mir gehen; sie bleibt treu vor der Tür des Bades sitzen und wartet ungeduldig auf Susanne. Nachdem auch sie fertig ist, laufen wir zurück zum MANle, um zu Mittag zu essen. Unterwegs können wir noch etwas frisches Brot ergattern, und so gibt es ein richtig gutes, gemütliches Vesper. Am Nachmittag machen wir uns noch einmal auf den Weg zum Canyon und dem Thermalbad. Unsere liebe Gastgeberin ist heute ins Krankenhaus gegangen, um ihre Hüfte operieren zu lassen. Daher übergeben wir dem Hausmeister des Thermalbades einen Umschlag mit einer hübschen Karte, auf der wir uns noch einmal herzlich bei ihr bedanken. Es ist einfach zu schön hier, um diese fantastische Landschaft nicht noch eine Weile zu genießen. Auf dem Rückweg sinken die Temperaturen dann schon wieder spürbar. Wir verstauen noch alles sicher im MANle, damit wir morgen rechtzeitig zur Industrieruine Humberstone aufbrechen können.
 

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