17.05.2026 Flug über die Nazca Lines und Puerto Lomas Übernachtung

Unser Flug geht um 09:48 Uhr und so habe wir heute früh erst mal viel Zeit. Ich gehe mit Zora eine große Runde über den Flugplatz und sie kann in aller Ruhe alles absuchen und Ihre Morgentoilette erledigen. Anschließend gehen wir zur Abflughalle, die nun schon gut gefüllt ist. Wir haben den ersten Flug gebucht und müssen nicht lange warten. Zwar verzögert sich der Flug ein wenig, doch das passt ganz gut, da sich nun der Morgennebel komplett verzogen hat. Wir laufen zur Maschine und alle sechs Plätze sind belegt. Doch das ist nicht schlimm, denn jeder hat seinen eigenen Fensterplatz. Wir ziehen die Kopfhörer auf und rollen auf die Startbahn. Schnell sind wir in der Luft und schon nach kurzer Zeit erreichen wir die Nazca Lines. Pilot fliegt so, dass beide Seiten aus den Fenstern die Linien gut sehen kann. Leider sind die Scheiben der Cessna schon etwas trübe, was die Bilder etwas eintrübt. Da wir nur rund 100m hoch fliegen, sind sie Figuren gut zu erkennen. Leider auch, wie der Bau der Panamericana diese teilweise gnadenlos durchschnitten hat. Nach gut einer Stunde sind wir wieder zurück und nach einer sicheren Landung gehen wir zum MANle und machen es startklar um zu der C.C. Cahuachi Ruine zu fahren, die das Religiöse Zentrum der Nazca Kultur. Die Piste da raus ist gut zu befahren und schnell haben wir die 16 Kilometer rein in die Wüste hinter uns gebracht. Wir schauen uns alles, was möglich ist an und fahren anschließend zurück auf die 1S Panamericana um unser Übernachtungsziel Puerto de Lomas anzusteuern. Dieses erreichen wir am späten Nachmittag und können direkt an der Strandpromenade das MANle für die Nacht abstellen. Hier haben fast alle keinen Strandrestaurants geschlossen, doch wir finden eines, dass und kühles Bier und Seefood serviert. Die Mahlzeit ist sehr üppig und reicht vollkommen als Tagesration aus. Danach gehen wir den sehr sauberen und langen Strand entlang. Überhaupt fällt auf, dass es hier überhaupt keinen Müll zu sehen gibt. Überall stehen Mülleimer und Schilder, dass dieses Paradies nicht durch Müll verschmutzt werden soll. Die Leute hier sind aufgeschlossen und sehr freundlich und wir fühlen uns sofort wohl. Nach gut 3 Kilometer strandlaufen sind wir zurück und es setzt nun die Dämmerung ein. Blutrot versinkt die Sonne im Meer. Der wind frischt etwas auf, so dass wir die Fenster Richtung Stand schließen. Der feine Sand dringt durch unsere Mückenplissees. Es ist total ruhig hier, nur die Brandung des Pazifiks und ab und zu ein Hundegebell ist zu hören.

     

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