Heute nun geht es weiter der Pazifikküste entlang zum westlichsten Punkt von Südamerika. Dort am Punta Balcones wollen wir Mähnenrobben beobachten. Gerade mal 81 Kilometer sind es bis dahin. Doch die Ruta 101 zwingt uns eine mäßige Fahrweise auf. Selten geht der Tacho über 60km/h. Doch wir haben ausreichend Zeit, um auch noch einen notwendigen Supermarktbesuch in Talara zu machen. Denn auf unserer weiteren geplanten Route entlang der leinen Sandpisten wird es erst mal keine weiteren Supermärkte geben. So decken wir uns gründlich mit allem ein und auch 42l Trinkwasser bunkern wir. Sofort nach den Ankunft starten wir eine Wanderung zu den Mähnenrobben. Hierzu erklimmen wir eine vorgelagerte Klippe, die auch mit ihrer keinen Stehle den westlichsten Punkt von Südamerika markiert. Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf die hier ansässige Mähnenrobbenkolonie. Um noch etwas näher ranzukommen, starte ich nach der Rückkehr zum MANle die Drohne und fliege rüber. Doch die Robben reagieren zu stark auf das Drohnengeräusch und so fliege ich vielhöher und setze das gute Zoom der Drohne ein. Nun kehrt ruhe ein in der Kolonie und ich kann in Ruhe meine Bilder machen. Auch Patrick gesellt sich wenig später zu uns. Am späten Nachmittag machen sich Susanne, Zora und ich auf den Weg zum Faro Pariñas, einem alten Leuchtturm, der aber immer noch im Dienst ist. Nach der gut 4 Kilometer langen Wanderung am Strand entlang sind die Beine schwer und wir sind froh nur ein fertiges Grillhähnchen in den Ofen schieben zu müssen. Mit etwas frischem Salat dazu ist das Abendessen schnell erledigt. Helga hat Reis dazu abgekocht und Rainer im Wog Gemüsegedünstet. Es kommen noch einige Tagesgäste, doch als die Sonne unter gegangen ist herrscht absolute Stille. Nur das Rauschen des Ozeans ist zu hören. Auch hier erleben wir einen farbenprächtigen Sonnenuntergang.









