15.12.2025 Einreise nach Ecuador, Besuch des Cementerio Municipal de Tucán

Wir haben uns auf 09:00 Uhr zur Abfahrt geeinigt und fahren pünktlich los. Recht schnell sind die Ausreisepapiere fertig und wir können nach Ecuador zur Einreise fahren. Auch hier geht es zügig voran und so sind wir schnell fertig. Das klappt leider bei Elke und Axel nicht, denn Elke hat Ihren originalen Führerschein nicht dabei und der ist als Halter eines Fahrzeugs in Ecuador zwingend notwendig. So bleibt den beiden nur zurück nach Kolumbien zu fahren und einen Notar aufzusuchen, der die notwendigen Papiere ausstellt. Das alles organisiert Ana für Sie und alles klappt dann auch gut. Doch als Sie zur Grenze zurückkommen, ist das Computersystem ausgefallen und somit ist keine Einreise möglich. Sie müssen daher bis Morgen warten und übernachten an der Grenze. Wir fahren weiter und unser erster Stopp ist Cementerio Municipal de Tucán. Hierzu stellen wir unser MANle an einen Stadtparkplatz direkt daneben ab. De Friedhof ist geprägt von tollen Skulpturen, die aus den Hecken ausgeschnitten sind. Das weiter interessante sind die vielen Mauern mit Urnengräbern. Gut eine Stunde schauen wir uns das alles an. Anschließend machen wir uns auf den Weg zum Mirador del Oso Andino. Es gibt genau gegenüber einen kleinen Campingplatz, dort haben wir uns angemeldet. Die Anfahrt ist etwas trickreich und endet letztlich an einer Straßenbarriere. Durch einen gewaltigen Erdrutsch ist die Straße blockiert und wird im Moment geräumt. Wir müssen gut drei Kilometer rückwärtsfahren, bis wir wenden können. Es ist schon spät und so bleiben wir hier an der Straße an einer breiten Stelle für die Nacht stehen. Nachdem wir unsere Internetverbindung hergestellt haben, nehmen wir mit dem Campground kontakt auf und verabreden uns auf morgen. Die Straße ist überraschen gut befahren und sogar ein Linienbus fährt hier. Doch mit der Dämmerung lässt der Verkehr stark nach, dafür werden nun die Moskitos aktiv. Doch da eh der starke Wind viel Staub aufwirbelt bleiben wir sowieso im MANle. Zora geht die Schlucht erkunden und wir sehen Sie lange nicht mehr. Doch es wird spät und so rufen wir sie zurück. Das klappt wieder sehr gut und keine Minute später taucht sie auf. Die Nacht verläuft sehr ruhig, nur einmal werde ich wach, weil ein Auto neben uns anhält. Doch als ich das Licht einschalte fährt es auch schon weiter.

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