Heute nun klappt es, dass Paula mit uns geht. Wir wollen die Laguna Rocotoyok besuchen und sie erklärt sich breit mit Ihrem Auto da hinzufahren. Bereits um 07:00 Uhr starten wir, denn wir wollen das gute Wetter am Vormittag nutzen. Wir fahren auf der 3n bis Marcará und folgen von dort aus der 770 in die Berge. Durch den Bau einer neuen Brücke werden wir von der recht gut befahrbaren 770 auf eine Seitenstraße navigiert und die hat es mal so richtig in sich. Mehrer Male bleiben wir an den steilen mit üblen Schlaglöchern gespickten Passagen hängen und brauchen mehrere Anläufe, um diese zu meistern. Ich steige aus, um Paula den Weg durch die Löcher zu weisen und da Sie die Anweisungen gut umsetzt, kommen wir überall durch. Als wir wieder auf der 770 sind, geht es besser voran. Erst als die kleine Stichstraße hoch zur Lagune abzweigt wird es wieder spannend. Über viele Serpentinen windet sich die Straße steil hoch Doch an den ganz steilen Sellen sind Betonspuren errichtet und so bleiben wir nicht stecken und kommen wohlbehalten auf den recht großen Parkplatz an. Von hier sind es nur noch rund 200m zur Lagune. Ich habe meine Drohne mitgenommen und fliege um die Lagune um ein paar Bilder zu machen. Anschließend machen wir uns auf dem kleine Trail auf, um direkt zum Gletscher zu laufen. Es sind nur rund 800m dahin, doch in der Höhenluft bei 4600m merkt man jeden Schritt. Auch dort lasse ich meine Drohne fliegen und die Eindrücke hier direkt am Gletscher im Bild festzuhalten. Wir haben echt Glück mit dem Wetter, doch nun sieht es nach Regen aus und so laufen wir zurück zum Auto. Nur auf den letzten Metern holt und das Wetter ein, doch bevor es richtig losgeht, sitzen wir bereits im Auto. Zora hat die Tour ganz schön geschafft, sie schläft sofort im Auto ein. Die Rückfahrt ist wesentlich entspannter und so kommen wir gut zurück auf die 3N. Bei Verwandten von Paula essen wir zu Mittag und fahren auch noch zu einem kleinen Supermarkt, wo wir 6 Flaschen a 7Liter Trinkwasser kaufen. Diese sind mit dem Auto einfach leichter zu transportieren. Mein MANle angekommen, setzt Regen ein und schnell gehen wir rein. Paula will eh unseren Wohnraum sehen und so setzen wir uns bei Kaffee und Keksen an den Tisch. Sie muss aber noch Ihre Mutter in Huaraz abholen und so muss Sie wieder los. Ich kümmere mich um die Flut der gemachten Bilder und löse mein Versprechen ein, diese alle a Paula zu schicken. Das Abendessen fällt aus, da wir ja sehr gut und viel gegessen haben.











