13.02.2026 Lodge Cuyabeno Tag 1

Früh bin ich auf, um den Morgen in Ruhe auf der Lodge zu verbringen. Der Kaffee steht aber schon bereit und so bin ich gut versorgt. Es läuft mir ein Aguti über den Weg, welches sich am Abfall bedient hat. Nachdem Zora Ihre Morgentoilette erledigt hat, gehen wir zurück ins Zimmer und holen Susanne zu Frühstück ab. Anschließend geht es sofort los zur ersten Dschungeltour. Zora bringen wir auf Zimmer, denn sie muss hierbleiben. Doch es sind nur drei Stunden, bis wir wieder da sind. Das Boot bring uns übers Wasser auf die gegenüberliegendes Seite der breiten Lagune. Dort ist der schmale Einstig auf einen ca. 3 Kilometer weiten Rundweg. Pünktlich beim Loslaufen beginnt es zu regnen. Doch mit den Ponchos ist das gut zu ertragen. Es schüttet heftig und nachdem es aufgehört hat, regnet es im Dschungel einfach weiter. Nun entledigen sich die Bäume mit großen Tropfen der Feuchtigkeit. Wir bekommen viel über Pflanzen erklärt, doch Tiere gibt es keine zu sehen. Moskitos gibt es hier Millionen und auch das beste Mückenspray hilft nicht viel. Immer wenn wir stehen bleiben, stürzt sich das Kampfgeschwader auf uns. Nach ca. 3,5 Stunden sind wir zurück im Boot. Schnell sind wir zurück bei der Lodge und werden von Dan mit sehr schlechten Nachrichten empfangen. Die Ranger haben die Hosen gestrichen voll, dass Ihr Chef vorbeischaut, daher müssen wir sofort mit Zora die Lodge verlassen. Dan tischt Ihnen eine Sorry auf, dass wir Zora ohne sein Wissen eingeschmuggelt hätten. Nun die gemeinsamen Bilder auf dem Boot drücken das aber klar anders aus. Wir wollen uns darauf auch nicht einlassen, denn es droht uns eine hohe Strafe. Wir packen schnell unsere Sachen und fahren sofort los. Von den Rangern ist allerdings auf der Lodge nicht mehr zu sehen. Unser Bootsführer ist auch nicht erfreut uns zurückzufahren. Er schlägt ein sehr hohes Tempo an und wir schießen förmlich auf dem Fluss zurück zum Anleger. Das hat auch seinen Vorteil, denn die Ranger haben nicht mit einer so schnellen Rückkehr gerechnet und sind noch beim Mittagstisch. Wir schmeißen alles ins MANle und verdrücken uns schnell. So gibt es keine Fagen und auch keine weiteren Unannehmlichkeiten. Wir stoppen ca. 20 Kilometer später, um etwas zu essen und fahren anschließend zurück nach Nueva Loja. Doch für diese Nacht stellen wir uns bei El Gigante ein. Da waren wir schon mit dem Moped und haben uns den Platz angeschaut. Auch der deutsche Mercedes Axor von Florence und Georg steht hier. Die beiden waren auch im Dschungel und sind auch heute erst zurückgekehrt. Auch Sie haben so einiges mit Ihrem Mercedes erlebt und so gehen uns die Gesprächsthemen nicht aus.

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