12.02.2026 Anfahrt zur Lodge Cuyabeno

Wir verlassen nun die Finca D Moma, um die 100 Kilometer zum Rio Cuyabeno zu fahren. Wir packen alles zusammen und verabschieden uns von unsern Gastgeber. Die Straße ist teilweise etwas ruppig, aber dennoch kommen wir gut vorn. Wir sollen erst um 15:00 Uhr dort sein und so können wir es gemütlich angehen lassen. Unterwegs halten wir für eine etwas längere Pause an und gönnen uns ein ausgiebiges Mittagessen. Als wir am Anlegepunkt der Boote ankommen, ist noch niemand hier. So können wir uns hier noch etwas umschauen. Es werden gerade die Boote für die Lodge beladen. Vom Schweißgerät bis zum Baumusbetten ist da alles dabei. Auch viele Holzbretter und Vierkantrohre werden verladen. Als dann Dan kommt, der Besitzer der Lodge Cuyabeno, kommt läuft nichts mehr rund. Er erklärt uns, dass wir mit Zora etwas dem Fluss entlang durch den Wald gehen sollen und er uns dort dann aufnimmt. Das riecht alles nach Illegal und nicht wie besprochen abgestimmt. Als wir dann in der Lodge ankommen der nächste Schock. Zwei Ranger sind anwesend und kontrollieren die Gäste. Dan kann sie so weit überreden, dass Zora auf der Lodge und immer an der Leine bleibt. So können wir mit Zora doch hierbleiben. Wir beziehen unser Zimmer und schauen uns auf der Lodge etwas um Es ist bereits Dunkel und so gibt es Abendessen. Wir reden noch lange mir Evelin und Dan und als sich die Reihen lichten, gehen auch wir zu Bett. Es gibt auf der Lodge nur wenig Energie und so sind alle Leuchten ausgeschaltet und wir müssen mit den Taschenlampen unseren Weg suchen. Auch auf unserem Zimmer gibt es quasi kein Licht, nur eine schwache LED-Lampe leuchtet das Zimmer aus. Zora ist sehr angespannt und braucht etwas, bis sie zur Ruhe kommt. Schnell dringen die Geräusche des Dschungels durch die Scheibenlosen Fenster und das macht die Sache für Zora nicht einfacher.

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