Um auch unser Wischwasser des MANle vor Frost zu schützen zu fülle ich unser gesamtes restliches Wischwasser mit Frostschutzanteil rein. Da unsere Dieselheizung aus dem großen 400l Dieseltank gespeist wird, fülle ich auch da Fließverdünner rein, um das Ausflocken bei tiefen Temperaturen zu verhindern. Mit Zora erkunde ich anschließend ein wenig die Umgebung, denn sie braucht dringend Auslauf. Dabei finde ich selbst hier Pflanzen, die diese karge Welt erobert haben. Zora ist wieder mal im Gämse Modus und nicht zu bremsen, wenn es darum geht die Felsen hochzuklettern. Nachdem ich zurück bin, starten wir das MANle und fahren los. Über eine kleine, aber feine Piste gelenkt und sind im Monumento Natural Quebrada de los Cardones auf rund 3.500 Metern Höhe angekommen. Um uns langsam an die dünnere Luft zu gewöhnen, standen direkt zwei Wanderungen auf dem Plan. Witzigerweise war von den berühmten Riesenkakteen, nach denen das Schutzgebiet benannt ist, an unserem Stellplatz erst mal weit und breit nichts zu sehen, eine ziemlich karge Angelegenheit! Erst bei der zweiten Wanderung, als es weiter hinunter in Richtung Canyon ging, wurden wir fündig. Mit dem Kamerazoom ließen sich die stachligen Riesen dann doch noch an den steilen Hängen ausmachen. Für Zora ist das hier wieder ein Paradies zu klettern und sie lässt wirklich nichts aus. Sie hat richtig viel Spaß und will nicht mit uns ins MANle zurück. Nachdem wir unsere Schuhe und Hosen vom Staub befreit hatten haben wir es uns im MANle gemütlich gemacht. Im Ofen brutzelte ein herrlicher Schweinerollbraten, dessen Duft den Wohnraum füllte. Die Nacht war mit +3 °C draußen zwar frisch, aber im warmen Koffer haben Susanne, Zora und ich den Abend tiefentspannt ausklingen lassen.





















