Alle schlafen heute sehr lange und so nutze ich die Zeit, um ein wenig Ordnung in meinen vielen Bildern zu schaffen. Vieles was ich doppelt habe lösche ich und auch von den Bilderserien behalte ich nur eines der Bilder. Nachdem alle aufgestanden ist, gehe ich zu Axel und wir beginnen mit der Reparatur seines Alu-Dieseltanks. Hierzu pumpen wir den Diesel in einen seiner weiteren Tanks um und den Tank verschieben zu können. Auch er hat unter dem Tank einen Rammschutz, der seinen Namen bereits Ehre gemacht hat. Entsprechend verzogen ist dieser und die Schrauben sind beschädigt. Alle vier Schrauben drehen mit und wir können sie so nicht öffnen. Daher flexe ich in die Schraube einen Längsschlitz, um sie mit einem großen Schraubendreher halten zu können. So bekommen wir alle Schrauben auf und können den Schutz demontieren. Die beiden Nandus, die hier frei rumlaufen sind große Diebe und klauen alles, was glänzt. Ich erwische einen gerade noch, wie er meine 24er Nuss davonträgt. Ich schmeiße ihm die 22er Nuss an den Ranzen und zu meine Glück erschrickt es so, dass es die Nuss wieder fallen lässt und davon sprintet. Nach dem wir die Haltebänder des Tanks gelockert haben zeigt sich das ganze Desaster. Der Tank ist nach vorne Gewandert und hat sich an einer Strebe auf einer länge von 15 cm aufgescheuert. Dabei ist ein Riss von ca. 3cm aufgegangen und das Material ist so dünn, dass wir das weder Schweißen noch irgendwie eine Dichtung darauf pressen können. Nun schlägt die Stunde des alukaschierten Silikonklebebandes, welches Öl-u. Benzinfest ist und zudem bis 300°C temperaturbeständig ist. Wir reinigen alles sehr sorgfältig mit Bremsenreiniger und bringen danach mehrere überlappende Schichten des Klebebandes auf. Da wir den Tank samt seinem Rammschutz etwas versetzen wollen erweitern wir die Befestigungslöcher zu Langlöcher und können so den Tank ca. 8mm weiter weg von der Strebe positionieren. Mit neunen Schrauben, die aber wieder Schlitze benötigen montieren wir den Rammschutz und nun schlägt die Stunde der Wahrheit. Wir pumpen den Dieseltank voll, um zu sehen, ob das Silikonband hält. Nach mehreren Stunden ist noch immer alles dicht. Wir haben viel Zeit für die Arbeit benötigt und so beginnen wir keine weiteren Arbeiten. Susanne hat in der Zeit einen Kartoffelsalat vorbereitet, da wir heute Abend alle gemeinsam grillen wollen. Nachdem sie von Ihrem Massagetermin zurück ist, gehen wir mit Zora auf Tour, da sie nicht mit zum Grillplatz gehen darf. Die Hunde von Astrit und Chris dulden eine weiteren Hunde auf Ihrem Gelände. Nach einer ausgiebigen Runde packen wir unser Grillzeug und gehen rauf zur sehr schönen überdachten Außenküche. Wir haben alle an dem großen Tisch Platz und Astrit und Chris haben tolles Brot gebacken und geben sich große Mühe. Wir erleben einen wunderschönen Abend mit viele tollen Gesprächen und viel zu schnell vergeht die Zeit. Ich gehe etwas früher, da ich Tora nicht so lange alleine lassen will. Sie kann nicht verstehen, warum sie nicht mit darf und sie empfindet es als Strafe. Lange kraule ich sie und sie genießt da sehr. Als auch Susanne zurückkommt gehen wir alle gemeinsam ins Bett.




