05.08.2026 Dunas de Tatón Übernachtung

Wir beschließen heute weiter auf der Ruta 60 bis zum Paso de San Francisco zu fahren. Wir wissen der Pass ist geschlossen und wir können nur bis zur Grenzstation auf 4100m fahren, aber wir wollen die großen Vulkane sehen. Die Strecke ist sehr gut ausgebaut und leicht zu fahren. Nur der starke böige Wind, der uns entgegenbläst, macht uns und dem MANle etwas zu schaffen. Doch wir fahren nur mit 60km/h, und so bleibt der Spritverbrauch knapp über 30 Liter Die Landschaft ist wie auf einem anderen Planeten und wir können uns nicht daran satt sehen. Langsam, aber stetig stiegt sie Straße nun auf über 4000m und wir sehen die ersten großen Vulkane. Susanne erkundigt sich bei den Grenzbeamten über die Lage und wir bekommen bestätigt, was wir schon wussten. Wintersperre auf unbestimmte Zeit. Zu viel Schnee und starke Schneeverwehungen blockieren die Straße. Wir dehnen um und fahren zurück. Die Landschaft sieht nun mit der Sonne im Rücken ganz anders aus und so halten wir immer mal wieder an um diese große Einsamkeit auf uns wirken zu lassen. Das die Grenze geschlossen ist fährt hier fast niemand. Der kräftige Rückenwind schiebt das MANle die sanften Hänge hoch und über lange Zeit zeigt das Ergometer gar keinen Verbrauch an. Es sind aber noch gute 200 Kilometer bis zu unserem Ziel der Dunas de Tatón. So lassen wir das MANle laufen und erreichen am späten Nachmittag Fiambala. Von hier aus geht es auf der Ruta 34 und weiter auf der 135 tief in das Dünengebiet von Tatón. Die Piste ist viel Waschbrett und so lassen wir es langsam angehen. Der ausgesuchte Platz ist nicht mehr anzufahren und so bleiben wir vor dem Fluss an einer geeigneten Stelle stehen und richten uns für die Nacht ein. Wir haben in Fiambala gegrilltes Fleisch mitgenommen und Susanne bereitet Kürbisgemüse dazu auf dem Induktionsfeld zu. Es bleibt sehr warm und die Nachttemperaturen blieben immer über 18°C. Doch der starke Wind der viel Sand mit sich trägt lasst uns schnell ins MANle verschwinden.

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