05.06.2026 Grenz-Glück, chilenische Gelassenheit und unser neuer Heimathafen in Arica

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen des großen Wechsels, denn unser treuer MANle hat offiziell die Grenze nach Chile überquert. Wer schon mal mit einem Expeditionsmobil dieser Größe autark über südamerikanische Grenzen gefahren ist, der weiß, dass sich im Cockpit automatisch eine gewisse Anspannung breitmacht. Doch Chile hat es uns gestern wirklich wunderbar leicht gemacht. Wir hatten an der Grenze eine unglaublich freundliche Helferin an unserer Seite, die uns gelassen durch den Papierkram gelotst hat. Auch die eigentliche Kontrolle lief absolut unkompliziert und entspannt ab, eine riesige Erleichterung! Auch der ganze Papierkram für Zora war nach wenigen Minuten erledigt. Wir haben hier nur freundliche und hilfsbereite Beamte erlebt. Das war gefühlt nach sehr langer Zeit, das erste Mal. Nachdem alle Stempel an Ort und Stelle waren, ging es an die praktischen Dinge des Reisens. Unser erster großer Stopp führte uns zu einem Jumbo-Supermarkt. Nach den langen Fahrtagen war es ein grandioses Gefühl, die Vorräte in den riesigen Gängen wieder komplett aufzustocken. Vollgepackt bis obenhin machten wir uns schließlich auf den Rückweg zum Truck. Unser neues Quartier für die nächsten Tage haben wir auf dem Camping Belen hier in Arica aufgeschlagen, wo wir sicher und gemütlich stehen. Als am Abend alles verstaut war und die Kabine warm wurde, war die Versuchung groß, aber die Vernunft hat gesiegt: Das wohlverdiente Paulaner ist erst einmal im Kühlschrank geblieben und wartet geduldig auf den perfekten Moment. Jetzt genießen wir erst mal das Ankommen in Chile und sind gespannt, was Arica für uns bereithält.

 

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