In der Nacht hat es angefangen zu regnen und das hört auch bis zum späten Vormittag nicht auf. Da hat keiner Lust das MANle zu verlassen. Doch es klart etwas auf und sofort starten wir eine weitere Runde in den üppigen Nebelwald. Unser Ziel ist der Fluss unten im Tal. Der Weg dorthin ist zwar im Moment gesperrt, doch das hält uns nicht auf. Zora ist wieder Feuer und Flamme für den eingeschlagenen Weg. Hier kann sie so richtig rumstreunen. Das hat sie nach der langen Standzeit auf der Finca Sommerwind redlich verdient. Wir lassen sie daher ungestört Ihrer Wege gehen und rufen sie nicht zurück. Der Fluss führt hat normalen Wasserstand und so kann da nix passieren. Als wir uns auf den Rückwegmachen dauert es nicht lange und Zora überholt uns wieder. Unser nächster Anlaufpunt ist der kleine Aussichtsturm, der hier inmitten des Nebelwaldes aufgestellt wurde. Die Treppe ist sehr steil, doch für Zora keine Herausforderung. Neu ist allerdings, dass auch der Abstieg für Zora nun kein Problem darstellt. Nachdem wir einige Zeit ausgeharrt haben, ohne etwas Besonderes zu sehen, machen wir uns auf den Rückweg. Kaum sind wir zurück, beginnt es wieder zu regnen und so sind wir ans MANle gebunden. Wir nutzen die Zeit, um zu kochen, damit wir das nicht heute Abend tun müssen. Scnell sind die Kartoffeln geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend angebraten und durchgedämpft eine tolle Beilage. Nun kommen die großen Steaks dran. Die sind recht dick und benötigen gute 20 Minuten zum Garen. Mit Zwiebeln und Karotten als Beilage ein köstliches Mahl. Plötzlich stehen Silvia und Peer vor unserer Tür. Die beiden haben sich hierherfahren lassen und wollen einige Tage hier verbringen. Noch immer steht Ihr Sprinter in Quito und wartet auf Ersatzteile. Doch die beiden brauchen einen Tapetenwechsel und sind daher nun hierhergekommen. Wir trinken einen Kaffee zusammen und berichten von unseren letzten Erlebnissen. Es sieht wieder nach Regnen aus und so machen sich die beiden auf den Rückweg zu ihrem gemieteten Cabana. Noch ist alles trocken und schnell räumen wir alles zusammen und verstauen auch Tische und Stühle gleich im MANle. Draußen wird es ungemütlich und der Regen lässt nicht lange auf sich warten. So bleibt nur der Rückzug ins warme und gemütliche MANle.
