Wieder regnet es ich der Nacht sehr stark und der Boden ist am frühen Morgen eine einzige Schlammwüste. Zum Glück haben wir das Meiste bereits gepackt und nachdem Nayru die Lage gecheckt hat, fahren wir los. Unterwegs kaufen wir noch Lebensmittel und Trinkwasser, damit wir die nächsten Tage wieder autark stehen können. Teilweise sind die Straßen stark mit Schlamm bedeckt und viele Bereiche des Landes stehen unter Wasser. Da muss wohl ein heftiges Unwetter runter gegangen sein. Unser erster Anlaufpunkt ist die Halbinsel Salinas. Dort besuchen wir die Mähnenrobben und fahren auch ganz raus zum Mirador La Chocolatera. Da Zora ein Servicedog ist darf sie überall mitgehen. Bei der Einfahrt werden wir vom Militär kontrolliert, da es hier einen großen Militärflughafen gibt. Auch viele Gebäude des Militärs stehen hier. Doch alle freuen sich, dass wir da sind und sind sehr freundlich. Nachdem wir alles angeschaut haben, fahren wir weiter nach Ancón. Hier wollen wir bei Olando´s House übernachten. Doch das geht komplett schief, denn es ist niemand da und das MANle passt unmöglich auf den Hof. Doch keine 100m weiter ist ein schöner ebener Parkplatz, der zum Restaurant EL Barranco gehört. Dieses hat aber nur am Wochenende geöffnet, so dass wir niemand stören, wenn wir hier übernachten. Der Nachbar kommt vorbei und wünscht uns eine gute Nacht. Er erklärt uns auch, dass das hier eine sehr sichere Gegend sei und wir uns keine Sorgen machen müssen. Doch Nayru ist da anderer Meinung und empfiehlt uns einen Mirador keine 800m von hier entfernt. Auch dieser Platz ist schön, allerdings nun sehr schlammig und so beschließen wir hier stehen zu bleiben. Nachdem ich Ihr die Bilder geschickt habe, ist sie der gleichen Meinung. Zora kann hier auch ungestört rumstöbern, da auf der Straße kein Verkehr ist. Keine 50m weiter endet die Straße und wir zum Feldweg. Wir bereiten das Abendessen zu und gehen dann zum gemütlichen Teil über.








