03.02.2026 Mindo Lindo Cloud Forest Reserve

Nach einer erstaunlich erholsamen Nacht starten wir bei Sonnenschein in den Tag. Ich kontrolliere vorsorglich das Motoröl und die Kühlflüssigkeit und bin sehr froh, dass alles in Ordnung ist. Willig nimmt das MANle seine Arbeit auf und ich pumpe unseren Hinterradreifen noch auf 8 bar auf, bevor wir losfahren. Die Straße ist weitgehend gut zu befahren, allerdings gibt es immer wieder Erdrutsche, die ein wenig mehr Aufmerksamkeit erfordern. Erst als die Straße zur Piste wird, wird es spannend. Teilweise geht es recht eng zu und wir sind wieder bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h. Oft haben wir rechts und links nur noch 20cm und räumen einige Äste beiseite. Doch wir kommen langsam, aber stetig voran und immer wieder bieten sich tolle Ausblicke über die steilen Berghänge. Nach ca. 70 Kilometer Offroadpiste erreichen wir im Ort Nanegalito die Ruta 28. Auf dem Weg zum Mindo Lindo Cloud Forest Reserve überqueren wie zum ersten Mal den Äquator. Nun sind wir endgültig im südlichen Teil der Erdkugel angekommen. Vor hier aus sind es nur noch 5 Kilometer bis zum Mindo Lindo Cloud Forest Reserve. Die Einfahrt ist sehr einfach und auch das Abstellen des MANle geht sehr gut. Wir nutzen die regenfreie Zeit und machen uns gleich auf die erste Fotosafari. Unzählige Kolibris und Blüten gibt es hier. Zora kann Ihr Glück überhaupt nicht fassen und ist nicht mehr zu halten. Auch der Haushund ist nach einer Minute bereits ein guter Kumpel und die beiden ziehen Ihr Ding durch. Wir laufen gleich die große Runde und haben sehr viel Spaß dabei. Als wir zurückkommen, holt uns die anstrengende Fahrt heute doch ein und wir sind recht müde. Auch Zora ist total platt und geht schon früh schlafen. Wir gönnen uns ein schmales Abendessen und folgen Ihr bald.

 

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