Susanne will einen weiteren Tag hier verbringen und daher lassen wir es heute früh sehr ruhig angehen. Zora hat hier auch eine sehr große Spielwiese und ist sehr gut drauf. Es gibt hier zwar keine anderen Hunde, doch das ist auch mal gut für sie. So kann sie völlig stressfrei rumstreunen und die Vögel vertreiben. Die Andensittiche, die hier ansässig sind, begrüßen den Sonnenaufgang lautstark, was aber auch die Greifvögel auf den Plan ruft. Zora verjagt alle und so kehrt wieder Ruhe ein. Es gibt hier einen Wasserkanal, der vom Stauwerk aus das schlammige Wasser weit ins Tal bringt um dort die Felder zu bewässern. Der Kanal ist gut einen Meter breit und auch so tief und das Wasser fließt recht schnell. Da ist eine ganz schöne Menge Wasser unterwegs. Für Zora ist das natürlich die Spielwiese schlechthin und sie tobt sich richtig aus. Gute 2 Kilometer klettern wir dem Kanal entlang, bis das Gestrüpp zu dicht wird und wir umkehren müssen. Heute am Sonntag sind hier mehr Tagesgäste, doch alle sind nur im vorderen Bereich des Parkplatzes und auch nicht all zulange da. Selbst als es dunkel ist kommen noch Besucher, laufen über die hell erleuchtete Brücke und gehen anschließend wieder. Nach 20:00 Uhr sind wir hier wieder ganz alleine und können gut draußen kochen. Wir verbringen den Abend bei wenig Wind lange draußen und erst als die Außentemperaturen unter 10°C fallen gehen wir rein. Zora braucht noch etwas länger, aber das sich wir mittlerweile gewohnt und erst als sie ins MANle kommt schließen wir die Tür um noch etwas zu lesen.

















