02.06.2026 Ankunft in Tacna und Tierarztbesuch

Nach der perfekten Ruhe am Playa Grande hieß es heute: Endspurt durch Peru. Knappe 220 Kilometer trennten uns noch von Tacna. Die Panamericana zog sich wie ein graues Band durch die karge Küstenwüste, während das MANle mit den frischen Gummis im Heck spürbar ruhig über den Asphalt rollte. Irgendwo im Nirgendwo, umgeben von nichts als Sand, Staub und der unendlichen Weite Südamerikas, erreichen wir die 170.000km Marke auf dem Tacho. Trotz einiger Defekte sind wir ganz froh um unser MANle, das uns nun 114000 Kilometer durch Amerika gebracht hat. Am Nachmittag in Tacna auf dem Campingplatz Elvis angekommen, haben wir uns sofort aufgeteilt, um den Tag maximal effizient zu nutzen. Susanne hat sich direkt auf den Weg zum Tierarzt gemacht, um Zoras Ausreise vorzubereiten. Ich habe die Zeit am MANle genutzt, um die Dachbox endlich ordentlich aufzuräumen und die O-Ringe zu dehnen. Und weil man auf Reisen nie ganz ohne Basteln auskommt, gab es noch ein spontanes Projekt. Ich habe eine neue konische Dichtung für unseren Gastank angefertigt und das System wieder absolut dicht bekommen. Ein gutes Gefühl, wenn alles wieder sicher läuft. Wir haben hier in Tacna eine Gaszubehörladen gefunden. Da will ich aber dennoch vorbeigehen und schauen, ob ich eine neue passende Dichtung erwerben kann. Unterwegs haben wir kurz vor Tacna randvoll getankt und auch unseren Gastank noch einmal gefüllt. So sind wir nun gut gerüstet für den Grenzübertritt nach Chile. Susanne und Zora kommen spät vom Tierarzt zurück und sofort beginnen wir unser Abendessen zuzubereiten. Es muss ja für Chile alles aufgegessen sein, da nichts mit über die Grenze darf. Auch hier in der Umgebung bellen sehr viele Hunde, was die Nacht nicht ganz so ruhig werden lässt.

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