02.05.2026 Fahrt nach Hualhuas und Übernachtung beim Camping Chalars

Da Susanne sich nicht wohl fühlt wollen wir wieder etwas tiefere Regionen anfahren. Doch das bedeutet gute 280 Kilometer zu fahren. Bereits um 05:00 Uhr starte ich die Motorvorerwärmung, um den Motor die benötigte Grundwärme für den Start in dieser Höhe zu geben. Bereits um 06:30 Uhr sind Zora und Susanne wach und so können wir uns schon früh auf den Weg machen. Das Außenthermometer zeigt 1,5°C und es weht ein gefühlt noch kälterer Wind. Dennoch startet das MANle mit der zweiten Umdrehung, und nach kurzem schütteln fällt es in ein ruhiges Standgas. Wir lassen es noch gute 10 Minuten laufen, bevor wir uns auf den Weg machen. Wir haben beschlossen, trotz der 280 Kilometer, die vor uns liegen die Piste über die Mine zu fahren. Das sind rund 40 Kilometer in dieser tollen Bergwelt und über das Hochplateau. Wir folgen als der Piste 578 bis sie auf die 570 trifft und folgen dieser nun auf die Ruta 20C. Über Diese fahren wir nun auf zur 3N, die nun sehr gut ausgebaut ist. Lange können wir das MANle mit80km/h rollen lassen und die wenigen LKW´s die hier unterwegs sind können wie mühelos überholen. So rattern die nächsten 100 Kilometer schnell herunter und auch die 22B die uns nach der kleinen Stadt Tarma führt ist in einem sehr guten Zustand. Von hier aus folgen wir der ebenfalls gut ausgebauten 3SA und erreichen schließlich die Stadt Jauja. Diese umfahren wir auf der Ostseite und folgen nun der 3S zu unserem Tiel dem Camping Chalars. Dieser liegt am Ortseingang der Stadt Hualhuas. Doch die Zufahrt, die das Navi vorgibt, ist mit Betonpollern auf 2m begrenzt. Keine Changs da durchzukommen. Wir finden schnell eine Alternative und die geht sehr gut zu fahren. Das Eingangstor ist breit genug und hat keine Höhenbegrenzung. Allerdings liegt die Campingfläche hinter dem Haus und so müssen wir und da etwas strecken, um hinzukommen. Der Boden der Zufahrt ist tief und matschig und so müssen wir die Luft aus den Reifen lassen, um da durchzukommen. Das klappt dann auch ganz gut, auch wenn wir tiefe Spuren hinterlassen. Die nächste Herausforderung ist es das MANle auf der schmalen Fläche zu wenden. Das geht sowieso nur wenn wir die Pflanzen mit unserer Hebebühne ganz gegen den Zaun drücken, und am Ende habe ich nur noch 30cm, um vor und zurück zu rangieren. Doch nach mehrmaligen hin und her steht das MANle nun in Fahrtrichtung und wir sind zufrieden angekommen. Es war ein langer Fahrtag und so gönne ich mir ein kühles Ankerbier, bevor wir uns aufraffen zu Abend zu kochen. Wir heben eine handgemachte Bolognese Soße vorbereitet und so braten wir Hackfleisch an und kochen Spagetti ab. Es gibt hier eine schöne Sitzecke und wir machen es uns dort zum Abendessen gemütlich. Zora hat schon während es braten des Hackfleisches alle meine Schritte genau beobachtet und einiges abgestaubt. Sie liebt unsere Spagetti-Bolognese sehr und bekommt auch einen großen Anteil davon. Nachdem es nun auch hier kühl wird, wenn die Sonne weg ist, gehen wir rein, machen den Abwasch und gehen zum gemütlichen Teil über. Zora bleibt draußen, sie hat hier einige Zaungäste.

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